Äh, ja, was denn eigentlich? Hm, vielleicht findet man das über das Ausschlussverfahren raus, gehen wir doch mal so durch, was in den letzten Wochen so passiert ist…:
Also Clickbait-Überschriften schreiben: Machen wir. Überdacht im Kreis fahren, bis uns schwindelig wird? Jo, Bahnradworkshops in Büttgen, für Rookies und Erfahrene. Dank unserer Wintertrainingsmotivationsmaschine, dem Winterpokal von Rennradnews, trainieren manche wohl sogar mehr als im Sommer. Gerüchten zu Folge soll dabei nicht nur Radsport betrieben werden 🙊 .
Apropos: Yoga für Radfahris, bis der Salzkristall durchglüht? Namaste, haben wir gemacht! Stabil Stabis machen und erst mal lernen und weitergeben, wie das eigentlich geht? Aye! Das Backoffice aufräumen und eine Vereinsverwaltungssoftware implementieren? Check ✅ Achso, hier ging’s ums Radfahren…
🚵🏽♂️ Breite Reifen drauf ziehen und am Schotterstag durch Heide und Ville schottern? Dabei soll sogar ein Weihnachtsbaum im Spiel gewesen sein. Breite Reifen drauf lassen und bei Cyclocrossrennen den Sand aus dem Matsch bügeln? Danach braucht ihr gar nicht erst fragen, dem Cross-Boss huldigen wir eh und haben ihn mit Kathi selbst im Team, die mal eben in Varese zweite bei der Masters-WM geworden ist 🏆.
🚴🏼♀️ Jede Woche Dienstags Group Rides und Ballern ab 18 Uhr? Yes, Night-Rides auf der Axelrunde, seit diesem Winter immer wieder im Besenwagenmodus, d.h. vorne mittballern und in eine langsamere/chillende Gruppe zurückfallen lassen ist möglich. Das (Group Rides am Dienstag) passiert uns fast wöchentlich, außer Dauerregen und ganz miese Temperaturen… Oh, genau das (schlechtestes Wetter) hatten wir gerade ein paar Tage, gefühlt Wochen. Deshalb ist mein Strava-Feed wohl vor Zwift-Rides übergelaufen – die machen wir jetzt übrigens wieder regelmäßig und zwar neuerdings als PreWork-Ride.
👶 Der Nachwuchs fährt zwischendrin durchs Bergische und macht Rondorf unsicher, ist aber auch mit Stützpunkttraining des Landesverbands und zusätzlichen Workshops nicht satt zu kriegen.
Bei 10° C und lachender Sonne, konnte man die Ausfahrten am Wochenende kaum noch zählen. Aber auch bei kaltem Wetter und Nieselregen mit nach Todenfeld oder durchs Bergische fahren? Das haben wohl einzelne gemacht 😊
Also können wir sagen, was wir im Winter nicht machen: Schönwetterfahrende sein! Sei dabei dabei, komm vorbei, fahr mit!














Die Sache ist ziemlich simpel: Gefahren wird auf einem zweieinhalb Kilometer Rundkurs durch den Wald, über Felder und über Hindernisse, bei denen man sich teilweise aussuchen konnte sie zu fahren oder sein Rad darüber zu tragen, wie zum Beispiel eine Sandkiste. Andere musste man hingegen mit dem Rad auf der Schulter überwinden, wie eine eigens angelegte Holztreppe in einem kurzen Steilhang – der “Mauer von Kendenich”.
Es fanden sich also fünf Scuderisti am Start des Hobbyrennens wieder und mit dem recht schmucklosen Startschuss preschte die Meute in das erste Nadelöhr, dass den Eingang in den Wald und den Beginn von viel Rangelei um die vorderen Plätze markierte. Meine Erinnerungen an diesen Teil des Rennens sind verschwommen: Der Puls lag deutlich im roten Bereich, ich folge ziemlich hektisch irgendwie dem blau-gelben Trikots und vor allem dem knallroten Helm Christians, unter dessen Führung sich ein ansehnlicher, wenn auch nicht mühelos zu fahrender Scudi-Zug formierte.
Sonderlich ruhig wurde es allerdings trotzdem nicht. Ich hab irgendwo auf dem Weg mal kurz mein Rad verloren, die Sandkiste glich bei jeder der gefühlten 100 Durchquerungen einem Lotto-Spiel, die Bergwertung raubte mir die letzte Kraft und das folgende Flachstück sorgte dann für sehr viel weniger Erholung, als man sich in solch einer Situation wünscht. Die Sache lief dann aber doch halbwegs rund in die letzten Runde und die Formation stand, bis Patrick den ehrgeizigen Plan entwickelte, an der Spitze mal ein bisschen Druck zu machen um uns den letzten verbleibenden “Nicht-Scudi” irgendwie vom Hals zu schaffen. Da Patricks Hinterrad immer erste Wahl ist klebe ich mich natürlich ran, nur um es ein paar Meter später samt Besitzer quer in der Kurve liegen zu sehen. Ich stolpere irgendwie drüber, Christian wird auch verwickelt und von seinem Fahrrad mit einem schleifenden Etwas bestraft. Der “Nicht-Scudi” Matthias Hihn kommt als einziger ungeschoren davon und macht sich aus dem Staub.
Bier, Reibekuchen und die Erkenntnis, dass er hier einfach viel zu wenig Crossrennen in der Umgebung gibt, markierten das Ende dieses turbulenten Tages. Mit einem dreifachen Cross is Boss! bedanke ich mich im Namen der Scuderia Süstadt bei dem RSV Kendenich für ein weiteres schönes Raibacross mit netter Atmosphäre und einer tollen Strecke und hoffe auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Vielen Dank!










