Scuderia vs Corona

Aktuelle Informationen zu Ausfahrten und sonstigen Aktivitäten der Scuderia

18. Juni 2021

Unsere Treffpunkte Sonntags, 10 Uhr und Dienstags 18 Uhr sind ab sofort wieder für alle interessierten geöffnet. Bitte infiormiere dich über ausfahrten.scuderia-suedstadt.de über die angebotenen Ausfahrten und melde dich dort für eine Ausfahrt an. Das ist zwar nicht zwingend nötig, hilft aber bei der Organisation. Sollte dort keine Ausfahrt eingetragen sein, gibt es ggf. auch kein offizielles Angebot, wer dann trotzdem am Treffpunkt steht, muss sich bitte selbst organisieren.

Beachtet bitte unsere Hygieneregeln (s. u.) und Sicherheitshinweise.

Wir freuen uns auf gemeinsame Ausfahrten mit euch!

Hygieneregeln, Stand 18.6.2021

  • An der Gruppenausfahrt darf man nur teilnehmen, wenn man keine Krankheitssymptome hat. 
  • Ein Mund-Nase-Schutz muss mitgeführt werden (medizinisch / FFP2). 
  • Der Mund-Nase-Schutz (medizinisch / FFP2) muss getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, z. B. bei Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Unfall oder wenn geschlossene Räume betreten werden (z. B. Tankstellen bei einem Hungerast…). 
  • Die Anreise zum Treffpunkt erfolgt allein, bzw. maximal in den Gruppen, die gemäß aktuell gültiger Corona-Schutz-Verordnungen des Landes NRW und der Stadt Köln erlaubt sind. 
  • Nahrungsmittel und Getränke dürfen nicht miteinander geteilt werden.
  • Trinken während der Fahrt nur so, dass keine Hintermänner/-frauen etwas abbekommen könnten (also seitlich ausscheren oder am Ende der Gruppe trinken). 
  • Schnäuzen und Spucken während der Fahrt ist unbedingt zu unterlassen

31. Mai 2021

Seit heute dürfen in Köln Gruppen von bis zu 25 Personen draußen kontaktfreien Sport treiben. YEAH!

Gemeinsame Ausfahrten der Scuderia sind nur nach vorheriger Anmeldung über unseren MeetUp-Planner auf ausfahrten.scuderia-suedstadt.de möglich.

Beachtet unbedingt die geltenden Vorgaben, Bestimmungen und Hygieneregeln. Passt auf euch auf, fahrt vorsichtig, bleibt gesund!

5. April 2021

Gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist weiterhin der Freizeit- und Amateursportbetrieb nur eingschränkt oder gar nicht möglich. Bitte informiert Euch über die aktuellen Regelungen, bevor Ihr Euch mit dem Rad auf den Weg macht.

Jedenfalls finden bis auf Weiteres keine gemeinsamen Ausfahrten der Scuderia Südstadt statt.

Wir freuen uns weiterhin schon heute auf die Zeit danach!

Übrigens: Zum Zwiftwoch treffen wir uns weiterhin virtuell.

1. Juli 2020

Wegen der aktuellen Corona-Schutzverordnung möchten wir unsere Ausfahrten zur Zeit nur vereinsintern anbieten. Wir sind verpflichtet alle Kontakte unserer offiziellen Scuderia-Ausfahrten über 4 Wochen nachzuhalten. Wir sehen bisher leider keine Möglichkeit, das pragmatisch auch für Nicht-Mitglieder zu gewährleisten. Bitte habt dafür Verständnis. Wir vermissen euch übrigens auch. Unsere Mitglieder informieren wir per Email über Ausfahrten etc.

10. Mai 2020

Auch trotz vieler Lockerungen: Es gibt weiterhin bis auf weiteres keine Ausfahrten der Scuderia Südstadt. C

Zwar findet unser Sport extrem kontaktlos und im Freien statt. Wir können aber keine Hygienemaßnahmen wie einfaches Händewaschen gewährleisten und auch das Abstands-Gebot ist in größeren Rad-Gruppen kaum zu realisieren, zumal es Hinweise darauf gibt, dass beim Laufen und Radfahren hintereinander die Abstände noch größer als 1,5 – 2m sein sollten um CoViD19-Übertragungen zu vermeiden. Selbstverständlich bleibt es auch jedem Scuderisten selbst überlassen, sich (in eigener Verantwortung!) mit anderen zu gemeinsamen Ausfahrten zu verabreden. Seid einfach vernünftig (dabei) und im Rahmen der Verordnungen… Hier findet ihr die sportartspezifischen Übergangsregelungen des BDR: Link.

13. Mai 2020

Bis auf weiteres gibt es keine Ausfahrten der Scuderia Südstadt. (Außer der virtuelle Scuderia Zwiftwoch natürlich.)

Solltet ihr euch dennoch auf eigene Initiative zum gemeinsamen Radfahren treffen, achtet bitte auf die überall kursierenden Hygiene-Vorschläge, unterlasst unbedingt Snot-Rockets und notiert euch tatsächlich auch, mit wem ihr unterwegs gewesen seid.

Dies werden wir auch noch über unsere weiteren Kanäle kommunizieren.

Die Entscheidung treffen wir schweren Herzens aber wohl überlegt. Wir sind der Ansicht, dass wir einen Beitrag leisten wollen Möglichkeiten zur Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen und tun dies, auch wenn unser Beitrag klein erscheinen mag. Vielleicht hält der ein oder andere es für übertrieben, aber unsere Ausfahrten sind nun eben nicht zwingend notwendig.
Wenn der Spuk hoffentlich irgendwann vorbei ist, können wir vielleicht feststellen, dass es wirklich übertrieben war. Vielleicht können wir dann aber auch guten Gewissens feststellen, das Richtige getan zu haben und nicht das Falsche.

Flutkatastrophe: Gemeinsamer Spendenaufruf der Kölner Radgruppen und -clubs

Das katastrophale Hochwasser hat in den Kreisen Ahrweiler, Erftstadt, Euskirchen, in Weilerswist-Heimerzheim-Rheinbach, Schuld und auch an der Bevertalsperre genau dort unvorstellbares Leid und Zerstörungen angerichtet, wo alle von uns schon zahllose schöne Stunden auf dem Rad verbracht haben.

Nachdem die Soforthilfe weitgehend organisiert ist, wollen wir den Menschen in Ahr-Eifel, die zum Teil alles verloren haben, und auch im Bergischen langfristig helfen. Wir möchten euch deshalb dazu aufrufen, an die „Aktion Deutschland Hilft“ zu spenden. Aktion Deutschland Hilft ist das Bündnis von mehr als 20 starken deutschen Hilfsorganisationen, die gemeinsam Menschen in Not helfen. Deine Spende geht zu 100% direkt an die Non-Profit-Organisation. Bitte beachte, dass die Einzelspende im Link auf 100,- € voreingestellt ist (änderbar). 

Noch eine Bitte im Interesse der Einsatzkräfte: Bitte umfahrt bei euren Touren bis auf weiteres weiträumig die genannten Regionen, um die Sicherungs- und Aufräumarbeiten nicht zu behindern. Danke!  Für den Kölner Radsport: Cyclits Cycling Collective, Fietsclub Rhenania, Flanell&Spandex, Gravelpedia, Kölner TrainingsTiere, ROAAR, RTC dasimmerdabei 04, Scuderia Südstadt, Sore Bikes, Team Colonia Kids und team Radfritzen.

Gib mir die Kugel. Über die RoKi zum Eis-Café.

Die Scuderia Südstadt in Köln einmal nicht auf dem Rennrad

Eine entspannte Latte von der Torburg bis zum Eis-Café in Rodenkirchen

Genau die richtige Herausforderung für´s Wochenende so eine Early-Bird-Latte-Runde an einem lauschigen Samstagmorgen. Sechs Scuderisti der „FrühaufsteherInnen-AG“ trafen sich völlig selbstlos und willensstark bereits um 9 Uhr morgens an der Torburg zur Schlumpfeis-Tour Richtung Rodenkirchen.

„Kurz vor Erreichen der Rodenkirchener-Brücke waren wir uns allerdings schnell einig darüber, dass wir noch einen kleinen Abstecher über das Bergische machen“ so die einhellige Stimmungslage der zwölfbeinigen Gruppe. Kurz entschlossen erfolgte das Update der Tour in den Bike-Computern. Die 12 Beine waren diesmal stärker, als die geballte Kraft aller neuroyalen Belohnungszentren der 6 Scuderisti.

Vor den Kugeln: Kurz noch auf die „RoKi“ abgebogen.

So ging es bei idealem Wetter über Spich, Lohmar, die „Serpentinen“ (nur einmal – aber das ist eine andere Geschichte) hoch zum Halberg, durchs Naafbachtal und so weiter … und irgendwie (ich kann mich nicht mehr so recht erinnern) fanden wir zurück nach Köln.

Foto: unbekannter Passant (Danke!). Der Champagner steht schon kalt.

Letztlich hat sich der kleine Umweg gelohnt. Im Schnitt gab es in etwa (also großzügig aufgerundet) je 10 km/h Durchschnitts-geschwindigkeit je eine Kugel ohne Sahne – offensichtlich hatte sich aber niemand für ein Schlumpfeis qualifiziert. Hierfür – so waren sich die Scuderisti einig – muss zwingend die Hürde eines 30er-Schnittes genommen werden.
Dafür hingegen war der italienische Eis-Keeper sehr siegessicher „Der Champagner fürs Endspiel steht schon im Kühlschrank“ posaunte er mit strahlenden Augen – schau´n mer mal, beliebt(e) der Kaiser zu sagen. Könnte in dem Fall so was heißen wie: Fish & Chips nicht ausgeschlossen.

„Tour de Frites“ op Kölsch

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites

Tour de Frites“ op Kölsch
für eine Handvoll Fritten

Was passiert,

wenn jemand zu viel vom Radfahren in seiner alten Heimat schwärmt.

Was passiert, wenn jemand zu viel vom Radfahren in seiner alten Heimat schwärmt (und den besonderen kulinarischen Genüssen, die man dort genießen kann)?
Die Scuderisti wollen hin!

225 km – für eine Handvoll Fritten?

Nichts leichter als das, dachte sich Laura von der Scuderia Suedstadt in Köln und plante eine Route nach Maastricht – 225 km hin und zurück. Nur um ein paar Fritten zu essen?! Korrekt! Das klingt doch nach der perfekten Idee für einen gelungenen Sonntag. Und so fand sich am Sonntagmorgen spontan eine Gruppe aus 9 teils Langstrecken erprobten Scuderisti am Eierplätzchen in der Südstadt ein.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
O.k. dies ist nicht das Eierplätzchen – allerdings ist hier die gesamte Gruppe zu sehen. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 … + Kamera-Scudi.

Angesichts der bevorstehenden Distanz schlackerten uns bereits im Vorfeld die Knie. Egal, unser Kurs und das Ziel waren klar bestimmt – und los ging es: immer Richtung Westen, mit Rückenwind zunächst flott über Elsdorf nach Jülich und dann den alten Bahntrassenradweg hinauf Richtung Alsdorf.

Die Standpumpe als rettende Begleiterin

Ein erster größerer Defekt eines Mitfahrers (Kettenriss) konnte die gute Stimmung nicht trüben, da dieser Dank eines vorausschauenden anderen Mitfahrers, der die „komplette Werkzeugkiste“ im Gepäck hatte, schnell wieder behoben werden konnte. Als kleine Überraschung wartete bei Kilometer 80 als erste Einkehr ein herzlicher Empfang im Garten von Lauras Elternhaus mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
„All-Inclusive-Tour“
(Übrigens: Nicht nur der ideelle Wert des „Belegte-Brötchen-Kaffee-und-Kuchen-Buffets“ übersteigt den Scuderia Mitgliedsbeitrag bereits deutlich).

Ein sich ankündigender, schleichender Platten wurde vorsorglich noch einmal aufgepumpt, denn bekanntlich pumpt es sich ja deutlich besser mit einer Standpumpe, die Wasserflaschen wurden gefüllt und dann ging es auch schon über die Grenze.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln Standpumpe als Begleiterin
Wer von uns hatte noch mal die Standpumpe eingepackt?

Über die von Laura im Vorfeld als „limburgische Toskana“ angekündigte Traumstrecke, die ihren Spitznamen redlich verdient hat, ging es ins Geultal bis ins Radsportmekka Valkenburg, dem wohl touristischsten Ort der Niederlande, wo wir den berüchtigten Cauberg erklommen, an dessen Ende sich lange Zeit das Ziel des Amstel Gold Race befand und an dem Philippe Gilbert auch 2012 Weltmeister wurde. Spätestens hier war zu sehen, dass die NiederländerInnen extrem Radsport begeistert sind, traf man doch eine beachtliche Menge größerer und kleinerer Gruppen unterwegs. Von dort aus rollten wir hinab nach Maastricht, überquerten die Maas und fanden uns auf dem Maastrichter Marktplatz ein.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
Bergwertung in der „Limburgischen Toscana“

Auf die Fritten folgt die Rampe folgt die Abkühlung

Lauras Aachener Heimatradverein pflegt die Tradition nur zum Fritten essen rüber nach Holland zu fahren, die sogenannte „Tour de Frites“. Aus Köln ist die Anfahrt etwas weiter, dafür schmecken die Fritten aber doppelt so gut und so ließen wir es uns richtig gut gehen. Erst bei der „Friture Reitz“ und dann ein paar Meter weiter im Radsportcafé „Alleycat“, bei dem wir nicht die einzigen Gäste waren, die die Idee hatten an diesem Tag aus Köln nach Maastricht und zurück zu fahren. Praktischerweise gab’s vor Ort eine Standluftpumpe (die wie wir ja wissen wesentlich komfortabler ist) und man konnte direkt einen Ersatzschlauch käuflich erwerben, wovon wir dann auch leider Gebrauch machen mussten.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
Gemeinsames Leid, ist geteiltes Leid. 9 Scuderisti reparieren gemeinsam einen Platten und versüßen sich derweil ihr Leben bei Kaffee und Kuchen.

Der Rückweg begann mit einigen Tücken. Schon vor dem nächsten Anstieg, dem Bemelerberg, mussten wir uns wegen eines Gewitterschauers unter einer Brücke unterstellen. Es folgte der nächste Platten einer Mitfahrerin (aber in Limburg wird einem direkt mit einer Standluftpumpe (!) ausgeholfen, weil man zufällig grade vor dem Haus eines Radfahrers steht), keinen Kilometer weiter ein anderer Platten und dann direkt nochmal eine Dusche, die uns kurzzeitig am weiter fahren hinderte. Weiter auf der Tour ging es dann den Kruisberg hoch, eine wirklich fiese kleine Rampe und kaum als wir wieder zurück über die Grenze waren, gab es auch schon den nächsten Gewitterschauer, der uns eine dreiviertel Stunde unter einer Unterführung ausharren ließ, während die Temperatur von 29 auf 15 Grad fiel.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln auf der Tours de Frites
Trinkflasche leer und was erlaube Wettergott – die gute Laune lassen wir uns selbst bei einem Gewitterregen unter der Brücke nicht verderben.

WiederholungstäterInnen – garantiert!

Wer jetzt denkt, die Tour könnte bei so viel Pech auf einmal keinen Spaß gemacht haben, der irrt sich aber gewaltig! Trotz aller Verzögerungen nahmen wir guten Mutes die Rückfahrt nach Köln an, die uns knapp am Nordrand der Eifel vorbei zurück bis in die Südstadt führte. Es gab sogar noch einen weiteren Platten auf dem Rückweg (ja auch in Nörvenich gibt es nette Anwohner, die eine Standluftpumpe anbieten), aber selten wurden an einem Büdchen in der Kölner Südstadt am späten Sonntagabend glücklichere Gesichter gesehen als an diesem Tag! Die überragend schöne Strecke, der herzliche Empfang bei Lauras Eltern, die tolle Truppe und vor allem das Gefühl über sich hinaus gewachsen zu sein und die für den Durchschnitts-Latte-Fahrer doch recht lange Distanz dank gegenseitiger Unterstützung bewältigt zu haben, hinterließen bei allen Mitfahrern eine schöne Mischung aus Erschöpfung und Glückseligkeit. Und alle waren sich einig: Das müssen wir nochmal machen!

Verdammt, ich lieb‘ Dich !

Scuderia Südstadt Radsport Rennrad in Köln

Nach vielen Monaten der Entbehrung – die Scuderia hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Soll heißen: wir fahren wieder! YEAH! In den letzten Wochen trafen wir uns  jeweils dienstags und sonntags zu den Ausfahrten – die wir allerdings vorerst auf unsere Mitglieder begrenzt haben.

Scuderia Südstadt Radsport Rennrad in Köln
Roter Käfer - na denn. Alleine fahren war schon ganz schön doof. | Foto: Vincent (@vince_cgn)

Die gemeinsamen Ausfahrten sind doch letzlich irgendwie eine unserer Kernkompetenzen und über die Stadtgrenzen Kölns hinaus bekannt. Und wir haben uns lange, lange nicht mehr gesehen – oder wie ein Scuderisti es beim Bierchen nach der Ausfahrt treffend in die Runde warf:

„Hey Leute, ich habe Euch echt vermisst! Die letzen Monate bin ich immer nur alleine gefahren oder mal zu zweit“.

Und er meinte vermutlich so was in der Art wie: Verdammt Scuderia, ich lieb‘ Dich … ! Und alle Scuderisti und alle die mir in den letzten Monaten so gefehlt haben. Das war schön zu hören und es war genau so gemeint.

Scuderia Südstadt Frauen im Radsport Rennrad in Köln
Scuderisti - on the road again! | Foto: Vincent (@vince_cgn)

QoZ/KoZ! Scuderia Queen und King of Zwiftwoch

Erste offene Scuderia Zwiftmeisterschaft!

„Alter, ist das asozial!“ war nach drei Minuten der erste Kommentar zum Tempo bei der ersten Scuderia-Zwiftmeisterschaft. Jede Menge Dramatik: Technische Probleme, Massen-Zwischensprint, knapper Zielsprint – alles dabei. Hier lest ihr, welche Damen und Herren Sprint-, Berg- und Gesamtwertung geholt haben!

QoZ / KoZ. Quellen: Kilian Freienstein, Zwift.

„QoZ/KoZ! Scuderia Queen und King of Zwiftwoch“ weiterlesen

Sundown-Stopover zum Scuderia Saison-Abschluss 2020

Die Scuderia Südstadt bei einer ihrer Rennrad Ausfahrten beim Scenery Stopover

Naja, so ganz vorbei ist die Saison 2020 dann wiederum doch noch nicht. Trotz aller Einschränkungen, die das Jahr 2020 für unsere Ausfahrten mitgebracht hat, bleiben wir weiterhin aktiv.

Wir treffen uns weiterhin zur digitalisierten Ausfahrt (unserem Zwiftwoch) und messen uns aus der Ferne und mit ausreichendem Abstand bei der Wintercoppa 2020/21.

Die in ihrer Art einmaligen Scuderia – Winketouren vom Mai 2020 waren der Felgen-Kracher und haben in der Rennrad-Szene großes Aufsehen erregt. Das nehmen wir zum Anlass zur Planung eines Winketour-Revival für den entbehrungsreichen November 2020.

Wir freuen uns schon heute auf „die Zeit danach“!

Die Scuderia Südstadt bei einer ihrer Rennrad Ausfahrten beim Scenery Stopover
Begeisterte Scuderisti während eines der beliebten Sundown-Stopover. Diese Art der Scenery-Stops, sind insbesondere bei unseren Latte Macchiato - Ausfahrten zu beobachten.

Auf den Pfaden eines Einsiedlers. Die „Kultur AG“ der Scuderia Suedstadt goes Bruder-Klaus-Feldkapelle

Scuderia Suedstadt zu Besuch bei der Bruder Klaus Feldkapelle

Als Bruder Klaus seine Frau verließ, um als Einsiedler in Einsamkeit zu leben, hatte er nach 20 Ehe bereits 10 Kinder in die Welt gesetzt. Während weiterer 20 Jahre seines Einsiedlertums soll er nichts zu sich genommen haben – außer Wasser und der Eucharistie. Das machte ihn im Volk bekannt und zum Schutzpatron der Schweiz.

Sccuderia Suedstadt Kultur AG auf Tour
Fachsimpeln bei Banane und Leitungswasser - kein Widerspruch für Scuderisti.

Scuderisti sind im Allgemeinen bislang nicht durch ihr Einsiedlertum aufgefallen und von einem Vereinsmitglied mit 10 Nachkommen wurde ebenfalls noch nicht berichtet.

Und doch, vier Scuderisti machten sich an einem September-Wochenende des Jahre 2020 von der Torburg in der Kölner Südstadt auf ihren Weg in die Eifel nach Wachendorf. Ziel der vier war die ca. 60 km von Köln gelegene Bruder-Klaus-Feldkapelle.

Scuderia Suedstadt Bruder Klaus Kapelle
Schlicht und geradlinig die Architektur - so, wie der Einsiedler selbst.

Ein beeindruckendes Bauwerk des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Bereits aus der Ferne fällt die Kapelle, sehr einsam an einer Anhöhe mitten auf einem Feld stehend, ins Auge. Die Bauherren der Kapelle sollen diese „aus Dankbarkeit für ein gutes und erfülltes Leben“ errichtet haben.

Scuderia Suedstadt in der Bruder Klaus Feldkapelle
Der Innenraum der Kapelle lädt zum stillen Verweilen an; selbst in Trikot und mit Helm.
Scuderia Suedstadt an der Bruder-Klaus-Feldkapelle
Die Löcher in der Außenwand der Kapelle? Findet es bei einem Besuch selbst heraus.

Scuderia Winketour

Scuderia Suedstadt Winketour in Corona Zeiten - Foto: Peter Segeroth

Die Scuderia Suedstadt geht auf Winketour

Es waren auch für Scuderisti entbehrungsreiche Zeiten. Wir alle können uns daran erinnern, im März und April 2020 wurden wir zu Lonesome-Riders. Alleine auf weiter Flur. Keine Gruppe, keine Gespräche, kein Windschatten, kein Thekenmannschaftsport.

Scuderia Suedstadt Winketour in Corona Zeiten
Die „Winke-Tour“ | Freundliche Scuderisti rufen sich etwas wohlmöglich Schmeichelhaftes zu

Unsere erste Winke-Tour brachte uns eine gewisse Erleichterung. Wir konnten wieder gemeinsam eine Runde drehen, wenn auch nicht in der Gruppe und mit ausreichendem Abstand. Das Prinzip: wir fahren gemeinsam eine Rundtour. Jeder startet individuell in einem definierten Zeitfenster unter Einhaltung der Abstandsregeln. Scuderisti mit geradem im und mit ungeradem Geburtsdatum gegen den Uhrzeigersinn. Es war eine wahre Freude sich wiederzusehen. Bei den Begegnungen haben wir uns etwas Freundliches oder gar Schmeichelhaftes zugerufen (z.B. „Du siehst besser aus als je zuvor!“) und uns aufmerksam zugewinkt.

Die „Winke-Tour“ ist inzwischen auch schon wieder Geschichte, nicht mehr im Standardprogramm aber: wir erinnern uns gerne daran.

Diegos Desert Dash 2019

Hallo,
für alle die mich nicht kennen. Ich bin Diego, 18 Jahre alt und seit 2016 ein Scuderista.
Vor einigen Tagen hatte ich meine Premiere beim Desert Dash in Namibia.
Der „Dash“ gilt als eines der härtesten MTB Rennen der Welt. Es führt in 24 Stunden über 370 Kilometer durch Gebirge und Wüste von Namibias Hauptstadt Windhoek quer durch die älteste Wüste der Welt bis nach Swakopmund an der Atlantikküste. Es kann als 4er, 2er Team oder als Einzelfahrer gefahren werden. Ich bin in einem 4er Team gestartet, 2 Jungs aus Köln, Chris und Samuel aus dem Omamas Care Center (Heim für Waisen- und Straßenkinder).

Scuderia-Diego und sein Team beim namibischen Desert Dash 2019. (c)

Ihr werdet euch fragen, wie es eigentlich dazu kam.

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