Aber sicher!

by Ole Buckendahl. cc0, gemeinfrei.

100 Leute fahren zusammen Rad. Davon einzelne zum ersten Mal auf 23mm dünnen Reifen. Andere zum ersten Mal in einer Gruppe; in Zweierreihe und Reifen an Reifen, ohne zu sehen, was hinter der nächsten Kurve kommt. Wieder andere machen das seit Jahren; schnell, noch enger, freihändig. Ein normaler ScudiDi im Sommer.

Unser Verein ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Und auch unsere am besten besuchte Ausfahrt, der Feierabend am Dienstag, hat weiter wachsende Teilnehmerzahlen. Bestimmt waren in diesem Sommer mal etwa 100 Leute da, wir konnten es tatsächlich nicht mehr mit genau zählen.

Wir freuen uns wie Bolle über diesen wachsenden Zuspruch, werden dadurch aber auch immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Eine solche Herausforderung ist eben das Thema Sicherheit.
Im Frühjahr dieses Jahres häuften sich Beschwerden zum Thema: „Da fahren Leute mit, die können gar nicht in der Gruppe fahren!“, „Im Ortsschildsprint wurde ich fast umgenietet.“, „Ey Vereinsbosse, setzt doch mal die einfachsten Regeln durch!“ Auch wenn das manche sicher weniger oder mehr dramatisch gesehen haben als andere, haben wir deutlich gemerkt, dass wir hier was machen mussten.

Und so haben sich Gerd, Johannes H. und Tim der Sache angenommen (danke!) und ein Sicherheitskonzept für die Scuderia erarbeitet. Schon während der Erarbeitung konnte ich persönlich merken, dass allein die Bewusstmachung des Themas einen positiven Effekt auf die Fahrsicherheit bei unseren Ausfahrten hatte.

Die Ergebnisse spürt ihr aber auch direkt, z. B. indem

  • wir möglichst viele verschiedene Gruppen auf verschiedenen Niveaus angeboten haben und dieses Programm nach Möglichkeit im Vorfeld veröffentlich haben,
  • wir vor den Ausfahrten nun immer eine Ansprache mit abgesprochenen Sicherheitshinweisen durchführen,
  • bei jeder von uns geführten Runde neben einem Guide ein Co-Guide bestimmt ist, der vor allem am Ende der Gruppe hilft,
  • unsere erfahreneren Fahrer besonders auf neue und ungeübte achten,
  • ihr wichtige Sicherheitsregeln neu zusammengefasst auf scuderia-suedstadt.de/sicherheit findet

Indirekt spürt ihr die Ergebnisse, wenn ihr (wie ich) den Eindruck habt, dass es deutlich sicherer in unseren Gruppenausfahrten geworden ist.

Natürlich ist (noch) nicht alles perfekt. Unsicherheiten lassen sich bei Gruppenfahrten (ach was: beim Rennradfahren allgemein) halt leider nicht vermeiden! Denk immer daran: Du hast es letztlich selbst mit in der Hand. Fahr selbst sicher und verantwortungsvoll. Und übernimm Verantwortung: Sprich es an, wenn dir etwas nicht passt, sprich jemanden an, wenn er dir unsicher erscheint. In diesem Sinne noch eine Bitte: Macht während der Fahrt keine Fotos (oder nur aus sicherem Abstand).

Insgesamt können wir von Glück sagen, dass uns auf Scuderia-Ausfahrten bisher wenig ernsthafte Unfälle passiert sind. Ich klopfe auf Holz und fahre mit einem guten Gefühl hinter meinen Vordermännern her. Reifen an Reifen, schnell, ohne zu wissen was hinter der nächsten Kurve ist. Nicht freihändig, aber sicher.

Scuderia 2. bei der Erzgebirgstour

Am vergangenen Wochenende stand für 5 Scuderisti das erste Etappenrennen bzw. Mini-Rundfahrt des Jahres auf dem Programm. In drei Tagen galt es 4 Etappen und rund 250km sowie 5000HM zu bewältigen. Lief ganz gut, dürfen wir behaupten. Hier gibt’s eine Bericht von Daniel und viele Fotos von Nina Elsässer (vielen Dank!). Weiterlesen

Im Land der Raketenwürmer – Oder: Warum ich ein geiler Typ bin

 

Serpentinen zum Galibier aus Richtung Lautaret-Pass. (c) Ole Buckendahl

Eigentlich kennt ihr mich als zurückhaltenden, bescheidenen Menschen, der jede Steigung im Bergischen abfeiert. Doch jetzt bin ich mit anderen Scudis zum Tour de France gucken und Radfahren in den Alpen und in der Auffahrt zum Col du Glandon ist die Erkenntnis in mich gefahren: Ich bin ein geiler Typ! Warum? Und was sind eigentlich Raketenwürmer? Weiterlesen

Kein Troistpreis in Troisdorf – Scudi-Überraschungssieg durch Fabio!!!

Portugese Power am Start. (c) Ole Buckendahl.

In Spich gab es Sonntag für die Scuderia mehr als nur Trostpreise. Hier lest ihr, wie die portugiesische Maquina es geschafft hat, zu gewinnen. Außerdem erzähle ich von Spießbraten, dass euch das Wasser im Mund zusammenläuft. Und trotz der ganzen Glückseligkeit habe ich auch noch etwas zu meckern. Weiterlesen

Unsere Boliden in Bolanden

Nach längerem mal wieder ein Rennbericht vom Scuderia Rennteam (zu dem eigtl jeder gehört 😉 ), den Basti für uns geschrieben hat.

Lest hier, wie Bastian und Fabian ganz knapp vorbeigeschrammt sind und sich doch noch feiern lassen konnten. 

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Scudi-Bahn-Tag: Geschmeidig, schräg, danke!

  „So was hab‘ ich noch nie gewonnen!“, sagte eben noch Stefan Schneider und meinte den Preis, den er als erster des Einzel-Sprint-Wettbewerbs bei „Scuderia auf der schiefen Bahn“ ergattert hat. Und der hat tatsächlich schon einiges gewonnen. Nach dem er schon einige Newbies in zwei Trainingseinheiten die ersten Meter auf der Bahn ermöglicht hat, hat er in einer Qualifikationsrunde schon die Bestzeit über 200m auf der Albert-Richter-Bahn in Müngersdorf hingelegt, dann im Halbfinale Dominik Schmitz besiegt und im Finale Düse geschlagen (der zuvor Kilian von Velophil im Halbfinale besiegt hatte). Der Preis: schönes Geschmeide 🙂

Das gab es auch in den anderen Kategorien zu gewinnen, die wie folgt entschieden wurden. In der Vierer-Mannschaftsverfolgung war die Scuderia nach den letzten VIze-Stadtmeisterschaften eigentlich als Favorit gestartet, konnte sich aber leider nicht durchsetzen. Hier gewann Team Velophil mit vor dem RCBonn. Die velophilen hatten auch im Teamsprint die Nase vorn und waren da fast zwei Sekunden schneller als die Scuderia auf Platz zwei und der RCB auf Platz drei. Bei den Damen gewann Vicky von der Scuderia den Einzel-Sprint vor Alex im VCS-Trikot und Jenny von van Dyck, die heute sonst eigentlich eher am Kaffeebike rotiert hatte. Im Ausscheidungsfahren war Frank vom RCB der einzige, der nicht ausgeschieden war und somit: Sieger.

Lat but not least hatten wir einen unvergesslichen Tag auf der Radrennbahn, ein extrem nettes Sommerfest und ganz viel gute Laune die wir gerne in Form von Dankbarkeit an alle Beteiligten weitergeben. Wir danken alle Helfern aus den Reihen und dem Umfeld der Scuderia, von der Albert-Richter-Bahn und unseren Gästen vom Team Velophil, VCS, RCB, life is a ride, SchickeMütze, SORE, Team Donnerknall, Traffic, …

Schön, dass ihr da wart. Schön, dass ihr mitgeholfen habt. Das war unsere erste Veranstaltung in dieser Größenordnung und in diesem Format. Wir lernen noch in Bezug auf die Wettkampforganisation und vernichten in den nächsten Tagen noch das ein oder andere übrig gebliebene Würstchen/Kaltgetränk. Und wenn ich schreibe: „lernen“, dann legt das nah, dass wir es so mega mit euch fanden, dass wir das wiederholen möchten und wir dann noch mehr Spaß und Flaschenöffner haben!

Frankfurter Frischling – Kaltstart in die Rennsaison 2018

Frankfurter Frischling: Das ist keine Jung-Wildschweinwurst aus dem Glas. Das ist Christian, der bei der Velotour Frankfurt-Eschborn zum ersten Mal für die Scuderia gefahren ist. In seinem Bericht erlebst du, was das Geile an Jedermannrennen ist: Obwohl du Amateur bist, lebst du Radrennen wie ein Profi. Bei Christian heißt das neben über 100km abgesperrter Strecke z. B. akribische Planung (11-28er? Oder doch 11-25er?) und ausgeklügelte Ernährung. Ob er an der Mammolshainer Rampe zerschellt ist oder leichtfüßig hochflitzte liest du hier. Weiterlesen

Scuderia Südstadt auf der schiefen Bahn

Am 24.06. ist es endlich soweit. Die Scuderia Südstadt macht was ganz Schräges und feiert ihr sommerliches Radfest aufs Kölns legendärer Albert-Richter-Bahn. Wir haben geplant und gebrainstormed und nachgedacht und in Bewegung gesetzt, um euch an diesem Tag so einiges bieten zu können. Seid also gespannt und kommt mit auf die Côte d’Azur!

Bikepacking in Südostasien mit Scudibeteiligung

Cora und Jan haben ein paar Monate die Straßen Thailands, Laos‘ und Vietnamns unter die Räder genommen. Wie die Laoten und Vietkongs auf unsere beiden Blondschöpfe reagieren und wie die Thais ihre Verkehrsregeln interpretieren, lest ihr und mehr Bilder seht ihr hier

Zeitumstellung: Sofort wieder Dienstags 18Uhr Torburg!

Mit der Zeitumstellung geht es morgen 1 Stunde früher auf Tour!

Und ab Dienstag gibts nach langer Durststrecke endlich wieder Latte Macchiato, Cappuccino und schnellen Espresso im Angebot!

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