Queen and King des Scuderia Zwiftwoch 2022

Der Frühling kommt und die Zwiftsaison nähert sich ihrem Ende – Zeit, auch dieses Jahr wieder die Queen und den King des Scuderia Zwiftwochs zu ermitteln – am 9. März 2022 um 20:00 Uhr war es wieder soweit.

Das Rennen war offen für jeden und wir haben uns wirklich über alle Teilnehmer:innen gefreut. Egal, ob diese schon mal beim Scuderia Zwiftwoch dabei waren oder nicht – selbst absolute Neueinsteiger die zum ersten Mal gezwiftet haben waren herzlich willkommen! Und natürlich haben wir uns des weiteren über die vielen Zuschauer gefreut, die per Videokonferenz live und zur Unterstützung der Fahrerinnen und Fahrer zugeschaltet waren!

Who is Queen and who is King 2022?

BAM! Unsere Scuderia Zwiftwoch Queen 2022 ist STEFFI!
Dicht gefolgt von Natascha und Pia auf den Plätzen 2 und 3.
HERZLICHEEEEEEN GLÜCKWUNSCH!

Jede Queen braucht … natürlich: einen stattlichen King. Der glückliche Thronfolger 2022 ist King FABIAN, Felix und Carlo folgen auf Platz 2 und 3 und lauern für 2023 schon für die royale Thronfolge. Übrigens: Unser New King Fabian stieg während des Rennens selbst dann nicht vom Rad, als der Lebensmittel-Lieferservice Sturm klingelte um die Kiste Powerriegel bei ihm abzuladen. Wow – das ist pure Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft.

Single, Doubel, Trippel – geht da noch mehr?

Am Rande bemerkt, wie sollte es auch ander sein: Steffi war auch beim Sprint am schnellsten, wie auch Fabian bei den Männern. Aber nicht nur das, sowohl Queen Steffi ist auch The-Big-Tripple gelungen – denn auch den Volcano KOM hat sie für sich entschieden, Felix bei den Männern!
Und so freuen wir uns schon jetzt wieder auf den Winter 2022/23 – wenn es wieder heißt: Rauf auf die Rolle, it´s Scuderia Zwiftwoch!

Scuderia Wintercoppa

Die Scuderia Südstadt startet mit 10 Teams in der Wintercoppa 2021

Mit der unvorstellbar großen Anzahl von 10 Teams mit insgesamt 46 Scuderisti ist die Scuderia Südstadt im November erfolgreich in den Winterpokal (aka „Wintercoppa“) gestartet. Neben der „Strampelkoalition“, den „Frosty Chain Freezers“ und 8 weiteren Teams mit mitunter wundersamen Namen, tritt dieses Jahr erstmalig (?) ein Einzelkämpfer an (well done) – das Team „46“. Dieses Novum werden wir vereinsintern zur möglichen Nachahmung im nächsten Jahr genau beobachten. In der Zwischenzeit drücken wir Jonathan jeden verfügbaren Daumen.

Jedenfalls werden wir in den nächsten Monaten gemeinsam viel Winter-Spaß haben. Jedes der Teams freut sich bereits heute darauf im 27. März 2022 die Coppa in die Höhe zu reißen.

Übrigens: Am aussichtsreichsten sieht es derzeit für das mit 421 Punkten führende Team „Allez-les-bleus“ aus – das Team „46“ liegt mit einigem Abstand mit bislang alleinstehenden 61 Punkten noch auf dem letzten Platz. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend!

Stay tuned!

NRW Cross-Cup Kendenich 2021

Scuderia Südstadt Köln Rennrad Frauen Radsport Cross Rennen Hürth Kendenich
Scuderia Südstadt Köln Rennrad Cross Rennen Hürth Kendenich

Einsatz an der Abbruchkante

Die Scuderia Südstadt beim NRW Cross-Cup in Hürth-Kendenich 2021.

Wenn im Herbst der Duft von Rievkooche mit Glühwein und die Lautsprecherdurchsage der Startzeiten über den Sportplatz in Kendenich wehen ist wieder Raceday auf Stollen angesagt!
Beim 2. Lauf des NRW Cross-Cup der Radsportfreunde Kendenich 2002 e.V. waren nicht nur rund 200 Aktive am Start, sondern auch über 20 Scuderisti in fast allen Klassen gemeldet.

Von Emil und Theo im Kids-Cup bzw. U15 bis zur Ü50 waren wir fast überall dabei – und mit Katrin I, Jenny S., Robert, Christian K. und Christian M. sogar 5 Scuderisti wieder auf dem Podium.

Für alle anderen zählte nach dem Zielstrich der Erfolg, die Schinderei zwischen Kendeclimb und der „Mauer“ hinter sich zu haben – und endlich viele bekannte Gesichter wiederzusehen, ob DSDler, RCBler oder viele weitere Scuderisti, die zum Anfeuern an die Strecke gekommen waren und das Cross-Rennen in Kendnich wieder auch zu einem großen Familienfest machten.

Allen Beteiligten viel Spaß und Erfolg weiterhin – nächste Station: Kleve.

Scuderia Südstadt Köln Rennrad Cross Rennen Hürth Kendenich
Scuderia Südstadt Köln Rennrad Cross Rennen Hürth Kendenich
Scuderia Südstadt Köln Rennrad Cross Rennen Hürth Kendenich
Scuderia Südstadt Köln Rennrad Cross Rennen Hürth Kendenich

Runter vom Sattel, hoch auf´s Treppchen

Scuderia Suedstadt NRW Cross Cup Siegerehrung

Im Albert-Richter-Radstation gehen die Lichter aus

Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion

Abschied vom Radstadion in Köln

Am 28. Oktober 2021 nahmen Vertreter der Radsportverbände, der Stadt Köln, des Sportamtes der Stadt Köln und viele andere und Interessierte mehr, Abschied vom Albert-Richter-Radstadion.

Neben der Scuderia Südstadt drehten bislang viele weitere Radsportvereine ihre Trainingsrunden in diesem wunderschönen und überdachten Freiluft-Radstadion. Ende 2021 geht diese Ära zu Ende – und Abschied nehmen tut sehr weh. Doch neben dem einen weinenden verbleibt uns in der Regel immer noch ein lachendes zweites Auge. Nach dem umfangreichen Umbau des Stadions wird an selber Stelle das Alber-Richter-VELODROM tronen.

Neben Kölsch und Bratwurst (die geht immer) erwarteten die Teilnehmer der Veranstaltung nicht nur frische Temperaturen. Etliche Radsportfreunde drehten noch schnell ihren Runde, während die Organisatoren und Offiziellen die Technik vorbereiteten und die „Interviewpartner“ einsammelten.

Ein grandioser Streifen über das Leben Albert-Richters der beiden Schüler und Nachwuchs-Filmemachern Nele Platten und Leon Küsche wurde an die eigens hierfür installierte Mega-Leinwand geworfen. Gefolgt -vom inzwischen legendären Film „Tigersprung“. Es war eine wahre Freude.

Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion
Binge Watching XXL – Kino-Feeling im Stadion. Eine coole Sache. Grandiose Filme. Bratwurst.
Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion
War der Andrang groß? Ja er wars. Weiter links – nicht zu sehen – ca. 50% der Zuschauer am Bratwurstgrill.

Was bleibt zu sagen – „Danke“ Albert-Richter-Radstadion! Wir freuen uns auf das neue Leistungszentrum und das nagelneue Albert-Richter-Velodrom. Albert Richter selbst würde wohlmöglich Augen machen und gerne selbst die erste und sodann die eine oder andere Runde im neuen Velodrom drehen.

Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion
Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion

Den kennen wir doch – Scudi Hannes. Er dreht seine nur scheinbar einsamen aber bald schon letzten Runden auf dem alten Gehölz. Dieses wird im Velodrom durch ein neues ersetzt.

Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion
Scuderia Suedstadt Rennrad Radsport Köln Albert Richter Stadion

Mit Wumms in die CX-Saison

Scuderia Südestadt Köln beim CX Cyclocross Cross Training

Cyclocross is here!

Cross ist nicht mehr coming, Cross ist hier:
Am Sonntag den 17. Oktober 2021 startet der NRW Cross Cup. Nicht nur die zehn dort gemeldeten Scuderisti sind heiß wie Frittenfett auf die Cyclocross-Saison.

Alle Freunde des tiefen Geläufs konnten sich bei dem Vorjahressieger bereits auf einem technischem Cross-Kurs an der Rampe des Herkulesbergs in Köln den letzten Schliff für die CX-Rennen der Saison abholen. Ob auf oder abseits der CX-Rennstrecke: Allen Matsch-Fans einen tollen Herbst und eine sichere Fahrt!

Update: Ausfahrten mit der Scuderia Südstadt

Scuderia Südstadt Radsport Rennrad in Köln

In den härtesten Phasen der Pandemie hatten wir unsere Ausfahrten zeitweise nur für unsere Mitglieder angeboten. Mittlerweile kann aber wieder jede/r mitfahren und jede/r ist willkommen. Seit einiger Zeit nutzen wir dafür unser Online-Tool „MeetUpPlanner“ auf ausfahrten.scuderia-suedstadt.de zur Organisation unserer Ausfahrten, also auch für die Feierabendrunde (Di., 18 Uhr) und Sonntagsrunde (So., 10 Uhr). 

  • Im MeetUpPlanner werden die Ausfahrten angezeigt, die angeboten werden. Man kann sich mit dem MeetUpPlanner auch schon zu Ausfahrten „anmelden“. Das ist zwar nicht zwingend nötig, wir möchten aber alle Mitfahrer*innen bitten, sich über den MeetUpPlanner anzumelden, da es uns die Organisation am Treffpunkt erleichtert.
  • Eine Zeit lang brauchte man übrigens ein Passwort, um den MeetUpPlanner aufzurufen. Das ist jetzt aber nicht mehr so. Ihr könnt euch die Ausfahrten im Planner aktuell auch ohne Passwort ansehen und euch zu Ausfahrten anmelden. Nur das Eintragen von Ausfahrten behalten wir exklusiv unseren Mitgliedern vor.
  • Bitte beachtet, wenn ihr mitfahrt, unsere aktuellen Hygieneregeln und Sicherheitstipps.
  • Ihr könnt euch nur auf die Ausfahrten verlassen, die im MeetUpPlanner eingetragen sind. Wenn dort nichts steht (auch Di., 18 Uhr bzw. So., 10 Uhr), wird wohl auch nichts angeboten. Wenn ihr dann trotzdem (ggf. zu mehreren) am Treffpunkt Severinstorburg steht, müsst ihr euch bitte selbst und auf eigene Verantwortung organisieren.
  • Unsere Guides können beim Anbieten einer Ausfahrt eine Höchstgrenze für Mitfahrer*innen festlegen. Bitte akzeptiert und respektiert diese Grenze uneingeschränkt, da sie meist aus dem persöhnlichen Gefühl der Guides entsteht, mit wie vielen Mitfahrer*innen sie sich in Bezug auf Ansteckungsrisiken wohlfühlen, vielleicht kleine Straßen/Wege befahren wollen oder auch die höhere Fahrsicherheit kleinerer Gruppen schätzen.
Scuderia Südstadt Radsport Rennrad in Köln
Vorbildliche Technik und eindeutige Einhaltung der Abstandsregeln / Foto: Vincent (@vince_cgn)

Gib mir die Kugel. Über die RoKi zum Eis-Café.

Die Scuderia Südstadt in Köln einmal nicht auf dem Rennrad

Eine entspannte Latte von der Torburg bis zum Eis-Café in Rodenkirchen

Genau die richtige Herausforderung für´s Wochenende so eine Early-Bird-Latte-Runde an einem lauschigen Samstagmorgen. Sechs Scuderisti der „FrühaufsteherInnen-AG“ trafen sich völlig selbstlos und willensstark bereits um 9 Uhr morgens an der Torburg zur Schlumpfeis-Tour Richtung Rodenkirchen.

„Kurz vor Erreichen der Rodenkirchener-Brücke waren wir uns allerdings schnell einig darüber, dass wir noch einen kleinen Abstecher über das Bergische machen“ so die einhellige Stimmungslage der zwölfbeinigen Gruppe. Kurz entschlossen erfolgte das Update der Tour in den Bike-Computern. Die 12 Beine waren diesmal stärker, als die geballte Kraft aller neuroyalen Belohnungszentren der 6 Scuderisti.

Vor den Kugeln: Kurz noch auf die „RoKi“ abgebogen.

So ging es bei idealem Wetter über Spich, Lohmar, die „Serpentinen“ (nur einmal – aber das ist eine andere Geschichte) hoch zum Halberg, durchs Naafbachtal und so weiter … und irgendwie (ich kann mich nicht mehr so recht erinnern) fanden wir zurück nach Köln.

Foto: unbekannter Passant (Danke!). Der Champagner steht schon kalt.

Letztlich hat sich der kleine Umweg gelohnt. Im Schnitt gab es in etwa (also großzügig aufgerundet) je 10 km/h Durchschnitts-geschwindigkeit je eine Kugel ohne Sahne – offensichtlich hatte sich aber niemand für ein Schlumpfeis qualifiziert. Hierfür – so waren sich die Scuderisti einig – muss zwingend die Hürde eines 30er-Schnittes genommen werden.
Dafür hingegen war der italienische Eis-Keeper sehr siegessicher „Der Champagner fürs Endspiel steht schon im Kühlschrank“ posaunte er mit strahlenden Augen – schau´n mer mal, beliebt(e) der Kaiser zu sagen. Könnte in dem Fall so was heißen wie: Fish & Chips nicht ausgeschlossen.

„Tour de Frites“ op Kölsch

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites

Tour de Frites“ op Kölsch
für eine Handvoll Fritten

Was passiert,

wenn jemand zu viel vom Radfahren in seiner alten Heimat schwärmt.

Was passiert, wenn jemand zu viel vom Radfahren in seiner alten Heimat schwärmt (und den besonderen kulinarischen Genüssen, die man dort genießen kann)?
Die Scuderisti wollen hin!

225 km – für eine Handvoll Fritten?

Nichts leichter als das, dachte sich Laura von der Scuderia Suedstadt in Köln und plante eine Route nach Maastricht – 225 km hin und zurück. Nur um ein paar Fritten zu essen?! Korrekt! Das klingt doch nach der perfekten Idee für einen gelungenen Sonntag. Und so fand sich am Sonntagmorgen spontan eine Gruppe aus 9 teils Langstrecken erprobten Scuderisti am Eierplätzchen in der Südstadt ein.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
O.k. dies ist nicht das Eierplätzchen – allerdings ist hier die gesamte Gruppe zu sehen. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 … + Kamera-Scudi.

Angesichts der bevorstehenden Distanz schlackerten uns bereits im Vorfeld die Knie. Egal, unser Kurs und das Ziel waren klar bestimmt – und los ging es: immer Richtung Westen, mit Rückenwind zunächst flott über Elsdorf nach Jülich und dann den alten Bahntrassenradweg hinauf Richtung Alsdorf.

Die Standpumpe als rettende Begleiterin

Ein erster größerer Defekt eines Mitfahrers (Kettenriss) konnte die gute Stimmung nicht trüben, da dieser Dank eines vorausschauenden anderen Mitfahrers, der die „komplette Werkzeugkiste“ im Gepäck hatte, schnell wieder behoben werden konnte. Als kleine Überraschung wartete bei Kilometer 80 als erste Einkehr ein herzlicher Empfang im Garten von Lauras Elternhaus mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
„All-Inclusive-Tour“
(Übrigens: Nicht nur der ideelle Wert des „Belegte-Brötchen-Kaffee-und-Kuchen-Buffets“ übersteigt den Scuderia Mitgliedsbeitrag bereits deutlich).

Ein sich ankündigender, schleichender Platten wurde vorsorglich noch einmal aufgepumpt, denn bekanntlich pumpt es sich ja deutlich besser mit einer Standpumpe, die Wasserflaschen wurden gefüllt und dann ging es auch schon über die Grenze.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln Standpumpe als Begleiterin
Wer von uns hatte noch mal die Standpumpe eingepackt?

Über die von Laura im Vorfeld als „limburgische Toskana“ angekündigte Traumstrecke, die ihren Spitznamen redlich verdient hat, ging es ins Geultal bis ins Radsportmekka Valkenburg, dem wohl touristischsten Ort der Niederlande, wo wir den berüchtigten Cauberg erklommen, an dessen Ende sich lange Zeit das Ziel des Amstel Gold Race befand und an dem Philippe Gilbert auch 2012 Weltmeister wurde. Spätestens hier war zu sehen, dass die NiederländerInnen extrem Radsport begeistert sind, traf man doch eine beachtliche Menge größerer und kleinerer Gruppen unterwegs. Von dort aus rollten wir hinab nach Maastricht, überquerten die Maas und fanden uns auf dem Maastrichter Marktplatz ein.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
Bergwertung in der „Limburgischen Toscana“

Auf die Fritten folgt die Rampe folgt die Abkühlung

Lauras Aachener Heimatradverein pflegt die Tradition nur zum Fritten essen rüber nach Holland zu fahren, die sogenannte „Tour de Frites“. Aus Köln ist die Anfahrt etwas weiter, dafür schmecken die Fritten aber doppelt so gut und so ließen wir es uns richtig gut gehen. Erst bei der „Friture Reitz“ und dann ein paar Meter weiter im Radsportcafé „Alleycat“, bei dem wir nicht die einzigen Gäste waren, die die Idee hatten an diesem Tag aus Köln nach Maastricht und zurück zu fahren. Praktischerweise gab’s vor Ort eine Standluftpumpe (die wie wir ja wissen wesentlich komfortabler ist) und man konnte direkt einen Ersatzschlauch käuflich erwerben, wovon wir dann auch leider Gebrauch machen mussten.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln bei der Tours de Frites
Gemeinsames Leid, ist geteiltes Leid. 9 Scuderisti reparieren gemeinsam einen Platten und versüßen sich derweil ihr Leben bei Kaffee und Kuchen.

Der Rückweg begann mit einigen Tücken. Schon vor dem nächsten Anstieg, dem Bemelerberg, mussten wir uns wegen eines Gewitterschauers unter einer Brücke unterstellen. Es folgte der nächste Platten einer Mitfahrerin (aber in Limburg wird einem direkt mit einer Standluftpumpe (!) ausgeholfen, weil man zufällig grade vor dem Haus eines Radfahrers steht), keinen Kilometer weiter ein anderer Platten und dann direkt nochmal eine Dusche, die uns kurzzeitig am weiter fahren hinderte. Weiter auf der Tour ging es dann den Kruisberg hoch, eine wirklich fiese kleine Rampe und kaum als wir wieder zurück über die Grenze waren, gab es auch schon den nächsten Gewitterschauer, der uns eine dreiviertel Stunde unter einer Unterführung ausharren ließ, während die Temperatur von 29 auf 15 Grad fiel.

Scuderia Suedstadt Radsport in Köln auf der Tours de Frites
Trinkflasche leer und was erlaube Wettergott – die gute Laune lassen wir uns selbst bei einem Gewitterregen unter der Brücke nicht verderben.

WiederholungstäterInnen – garantiert!

Wer jetzt denkt, die Tour könnte bei so viel Pech auf einmal keinen Spaß gemacht haben, der irrt sich aber gewaltig! Trotz aller Verzögerungen nahmen wir guten Mutes die Rückfahrt nach Köln an, die uns knapp am Nordrand der Eifel vorbei zurück bis in die Südstadt führte. Es gab sogar noch einen weiteren Platten auf dem Rückweg (ja auch in Nörvenich gibt es nette Anwohner, die eine Standluftpumpe anbieten), aber selten wurden an einem Büdchen in der Kölner Südstadt am späten Sonntagabend glücklichere Gesichter gesehen als an diesem Tag! Die überragend schöne Strecke, der herzliche Empfang bei Lauras Eltern, die tolle Truppe und vor allem das Gefühl über sich hinaus gewachsen zu sein und die für den Durchschnitts-Latte-Fahrer doch recht lange Distanz dank gegenseitiger Unterstützung bewältigt zu haben, hinterließen bei allen Mitfahrern eine schöne Mischung aus Erschöpfung und Glückseligkeit. Und alle waren sich einig: Das müssen wir nochmal machen!

Verdammt, ich lieb‘ Dich !

Scuderia Südstadt Radsport Rennrad in Köln

Nach vielen Monaten der Entbehrung – die Scuderia hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Soll heißen: wir fahren wieder! YEAH! In den letzten Wochen trafen wir uns  jeweils dienstags und sonntags zu den Ausfahrten – die wir allerdings vorerst auf unsere Mitglieder begrenzt haben.

Scuderia Südstadt Rennrad Radsport in Köln Rennradtreff Frauen
Roter Käfer – na denn. Alleine fahren war schon ganz schön doof. | Foto: Vincent (@vince_cgn)

Die gemeinsamen Ausfahrten sind doch letzlich irgendwie eine unserer Kernkompetenzen und über die Stadtgrenzen Kölns hinaus bekannt. Und wir haben uns lange, lange nicht mehr gesehen – oder wie ein Scuderisti es beim Bierchen nach der Ausfahrt treffend in die Runde warf:

„Hey Leute, ich habe Euch echt vermisst! Die letzen Monate bin ich immer nur alleine gefahren oder mal zu zweit“.

Und er meinte vermutlich so was in der Art wie: Verdammt Scuderia, ich lieb‘ Dich … ! Und alle Scuderisti und alle die mir in den letzten Monaten so gefehlt haben. Das war schön zu hören und es war genau so gemeint.

Scuderia Südstadt Rennrad Radsport in Köln Rennradtreff
Scuderisti – on the road again! | Foto: Vincent (@vince_cgn)

Sundown-Stopover zum Scuderia Saison-Abschluss 2020

Die Scuderia Südstadt bei einer ihrer Rennrad Ausfahrten beim Scenery Stopover

Naja, so ganz vorbei ist die Saison 2020 dann wiederum doch noch nicht. Trotz aller Einschränkungen, die das Jahr 2020 für unsere Ausfahrten mitgebracht hat, bleiben wir weiterhin aktiv.

Wir treffen uns weiterhin zur digitalisierten Ausfahrt (unserem Zwiftwoch) und messen uns aus der Ferne und mit ausreichendem Abstand bei der Wintercoppa 2020/21.

Die in ihrer Art einmaligen Scuderia – Winketouren vom Mai 2020 waren der Felgen-Kracher und haben in der Rennrad-Szene großes Aufsehen erregt. Das nehmen wir zum Anlass zur Planung eines Winketour-Revival für den entbehrungsreichen November 2020.

Wir freuen uns schon heute auf „die Zeit danach“!

Scuderia Südstadt Radsport Rennrad Rennradtreff in Köln Frauen
Begeisterte Scuderisti während eines der beliebten Sundown-Stopover. Diese Art der Scenery-Stops, sind insbesondere bei unseren Latte Macchiato – Ausfahrten zu beobachten.