Wer ist K-Schuld-K am Dauerregen?

Scuderisti nach Köln-Schuld-KölnLeider nicht viel los (ca. 150 Fahrer) bei der top organisierten RTF Köln-Schuld-Köln, das Wetter war entsprechend. Manch einer kam zu Recht mit seiner Winterschleuder und erlebte darauf neben kalten Fingern und nassen Socken Radsportgeschichte am Start/Ziel in der Müngersdorfer Radrennbahn und auf den Wegen der (leider) ehemaligen (ich nenne es mal…) Amateurfernfahrt Köln-Schuld-Frechen. Im Sahrtal (kein Tippfehler!) noch genial, im Anstieg nach Krälingen dann nur noch so „geht so“ war die heiße Suppe mit eingestippter Eierwaffel, die aber auch nicht verhindern konnte, dass wir hinterher sehr abgekämpft aussahen.

Hoffentlich lassen sich die Organisatoren vom RC Adler nicht von der wetterbedingten Teilnehmerflaute abschrecken und lassen nächstes Jahr die RTF K-Schuld-K wieder stattfinden oder besser noch das Rennen wieder aufleben. Egal was die WetterApps sagen und wie wir hinterher aussehen werden: Wir sind wieder dabei.

Frühjahrsklassiker gucken im Café Waidmeister!

WM_Poster_800Das gucken wir uns natürlich an angegebener Zeit im schönen Radsportcafé Waidmeister an! Und vorher treffen wir uns und nehmen am 12.4. möglichst viele Kopfsteinpflaster der Region (bitte die die ihr kennt in die Kommentare posten) und am 26.4. (zumindest die, die nicht in Göttingen starten) möglichst viele ardennenmäßige Ansteige im Bergischen unter die Räder.

Bahnrad in Fernost

Eurosport durfte Francois Pervis beim Keirin-Rennen in Japan begleiten. Von deren Trainingsmethoden können wir uns ja noch was abschauen. Und von Pervis Oberschenkeln tät ich auch was nehmen.

Diese sehenswerte Reportage kam dabei rum:

Nr. 102: Eiwaffeln und Zitronentee.

Diesen Bericht unserer gestrigen Teilnahme bei der RTF vom RTV Lohmar müsst ihr entschlüsseln. Das ist kein Problem, wenn ihr die die 101 Gründe warum wir das radfahren lieben von bicycling.com kennt. Ich möchte übrigens Grund Nr. 102 hinzufügen: Der Geschmack von Eiwaffeln und Zitronentee ist bei RTF-Veranstaltungen irgendwie viel besser ist als sonst. Wegen Nr. 59 kann uns das auch ernährungstechnisch zum Glück egal sein. Decodiert den Rest dieser verschlüsselten Nachricht

Scuderia Mythbusters I: Radfahren kann man nicht verlernen.

Die Binsenweisheit, dass man radfahren nicht verlernen kann, habe ich gestern im Selbstversuch widerlegt. Frisch aus dem radfreien Urlaub zurück, konnte mich nichts halten sofort aufs Rad zu steigen und spontan fanden sich bei strahlendem Sonnenschein sogar vier Mitstreiter. Die waren wohl aber die letzten drei Wochen etwas fleißiger und haben an den vielen und beeindruckenden Scuderia-Aktionen, an denen ich nur in der WhatsApp-Nachlese teilhatte, tatsächlich teilgenommen. Es kam wie es kommen musste, alle legten los wie besengte Säue, der Parkour war mit unhzähligen Höhenmetern gespickt und meine Mitstreiter fit wie Kittel auf dem Champs-Elysees. Am Anfang konnte ich mithalten und meinen Gewichtsvorteil am Berg ausspielen, nach 2,5 Stunden wurde mir dann aber der Stecker gezogen, die letzten zwei Ansteige waren Schmerzen pur und während ich mich „schön“ am Flughafen aus dem Kreiseln raushielt, begann ich sehnsüchtige Wachträume von Cola zu träumen. Irgendwie verlernt man radfahren also doch, sogar innerhalb von drei Wochen.

Rekordverdächtiger Sponsorentermin

Bei der Feierabendrunde am Dienstag konnten wir den Teilnehmerrekord von 21 auf 22 erhöhen. Dabei gab es schnellen Cappucino und bergigen Expresso. Mittlerweile kann man sogar professionelles Rad-Team-Teamwork beobachten, es gab Wasserträger. Anschließend ging es zum Sponsor am Ubierring, wo aus Wasserträgern Kranzträger wurden. Dort wurde vor kurzem extra für unsere Rekordjagd der Bürgersteig vergrößert, so dass nun alle Scuderisti Platz vor der Schänke finden.