Turnbeuteloverkill

Gestern ging mit Rund um Köln die Jedermannsaison los (von unseren Erfolgen dort wird hoffentlich bald vom Direktor berichtet). Um das viele werbehaltige Altpapier, die obligatorische Trinkflasche (diesmal immerhin eine kompostierbare Shiva!) und modemäßig meist fragwürdige Kleidungsstücke stilecht zu verpacken, greifen die meisten Veranstalter auf Turnbeutel zurück. Da die standardmäßige Zielgruppe solcher Veranstaltungen aber keine Turnstunde mehr zu besuchen hat, stellt sich die Frage, was man mit dem Büggel anstellen soll, wenn man sich des Inhalts entledigt hat. Außer der Möglichkeit, sich an der Hantelbank skeptische Blicke einzufangen, wenn man mit Turnbeutel statt Sporttasche in die Muckibude einmarschiert, habe ich hier als alter Öko eine biologisch-dynamische Verwendungsalternative für euch: Stopft das Ding bei der nächsten Ausfahrt in die Trikottasche und haltet unterwegs bei einem Hofladen eines Gemüsebauerns und kauft regional und mordsfrisch ein. Jetzt zur Spargelzeit kann ich bei Bornheim Waldorf den Gemüsehof Steiger oder Biohof Bursch, im Norden den Heinenhof in Pulheim-Orr und rechtsrheinisch den Spargelhof Meid in Porz-Langel (Lülsdorfer Str. 104) empfehlen. Wer weitere Tipps für gute und mit dem Rad erreichbare (Spargel-) Bauern in der Gegend (vor allem im Bergischen fehlt mir noch einer) hat, bitte ab in die Kommentare damit!

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