Ausfahrt

damit die Ausfahrt nicht im Gewirr der Terminschiene übersehen wird, auch hier der Hinweis auf die Biker-Kirmes in Plittersdorf am 11. September.

Wem das zu wenig ist, dem kann ich wärmstens die RTF im Nordschwarzwald am 4. September ans Herz legen.

http://rsv-forchheim.de/?page_id=62

Trotz Sommer voll nicht Pause – Bitte auf folgendes achten!

Grosse Scudi Gruppe FlughafenstrasseWir freuen uns total, dass sich unsere Feierabendrunde (jeden Di., 18Uhr Severinstorburg) so großer Beliebtheit erfreut und wir trotz Sommerloch an den letzten beiden Dienstagen jeweils die Rekordzahl von 40 Teilnehmern begrüßen durften! (Mehr dazu, auch Bilder, haben wir auf Facebook berichtet)!

Da dadurch die Gruppen, die gemeinsam unterwegs sind, zwangsläufig auch immer größer werden und das fahren in der Gruppe daher ggf. gefährlicher wird, möchten wir die Gelegenheit nutzen, euch beim Mitfahren um die Einhaltung unseres Knigge und der folgenden Regeln zu bitten.

  1. Nehmt Rücksicht auf die anderen Fahrer und sonstigen Verkehrsteilnehmer (kategorischer Imperativ)!
  2. Ordnet euch ehrlich und passend in die richtige Gruppe ein: Espressorunde, wenn ihr schnell fahren wollt und könnt und Cappucinorunde, wenn ihr langsamer unterwegs seid/sein wollt! Fahrt also Espresso bitte nur wenn ihr es könnt und brettert bei Cappucino nicht so, dass andere nicht mehr mitkommen.
  3. Wenn möglich (16 oder mehr Fahrer) in einer geordneten Zweierreihe fahren: Füllt also bitte Lücken von einzelnen Fahrern bitte entsprechend auf und fahrt auf keinen Fall zu dritt nebeneinander!
  4. Je größer die Gruppe, desto wichtiger aber schwieriger die Kommunikation. Wenn von hinten jemand etwas ruft (z. B. “Langsamer!”, “Auto!”, …) ruft es nach vorne weiter, da es sonst nicht gehört wird!
  5. Zeigt Hindernisse etc. so früh und deutlich wie möglich an und gebt Handzeichen (Beispiele gibt’s hier) eurer Vordermänner unbedingt nach hinten weiter!
  6. Behaltet in der Gruppe aber immer unbedingt mindestens eine Hand am Lenker!
  7. Behaltet die Ordnung der Zweierreihe unbedingt, auch im engen Stadtverkehr (beim Hin- UND Rückweg), bei. Also nicht neben wartenden Autos vorbeischlängeln, nicht spontan über Radwege ausweichen, etc.! Und fahrt hinten kleine Löcher sofort zu, bevor ihr den Anschluss ganz verliert!
  8. Wenn (bei 16 oder mehr Fahrern = “geschlossener Verband“) die ersten über eine grüne Ampel fahren, dürfen und sollten hintere Fahrer auch über die Kreuzung, wenn die Ampel inzwischen auf rot gesprungen ist. Bevor ihr blind über die Kreuzung ballert versichert euch aber, dass die anderen Verkehrsteilnehmer das auch so sehen und wenn ihr vorne als erste rübergefahren seid, versichert euch bitte, dass auch die ganze Gruppe (heile) rübergekommen ist!
  9. (Ganz) vorne in der Gruppe zu fahren benötigt viel Erfahrung: Ihr müsst so langsam fahren, dass alle mitkommen, aber auch so schnell, dass hinten im Windschatten nicht alle nur auf der Bremse stehen!
  10. Achtet wenn es die Gruppe doch zerteilen sollte mit darauf, dass alle hinter euch den richtigen Weg finden!
  11. Ergänzung: Kommt zu unseren Ausfahrten bitte unbedingt mit funktionstüchtigem, haltbaren Material.

Fällt dir noch etwas ein, das wir bei unseren Ausfahrten unbedingt beachten sollten? Dann schreib uns einen Kommentar!

111 Dinge, die man als Scuderisti getan haben muss

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Was ist typisch für die Scuderia, wie funktioniert sie, was gehört dazu? Wir sammeln für so eine Selbstbestimmung mal die kölsche Zahl von 111 Dingen, die man also als Scuderisti getan haben muss oder in Zukunft mal tun sollte.

Du fährst zumindest ab und zu mal mit? Dann bist auch DU Scuderia! Schreib in die Kommentare, was du meinst: Was gehört unbedingt dazu?! Was sollte man unbedingt mal machen?!

Bergische Schweiz

Waldcafé Bergische SchweizIm Kölner Stadtanzeiger hatte Olli die Tour beschrieben, am Samstag sind wir sie mit 9 Scuderisti mal wieder abgefahren. Im Artikel ist die Rede davon, dass der Anstieg in der Bergischen Schweiz in Oberstaat zu den schönsten im Bergischen Land gehört – ok, wir waren froh als wir endlich oben waren und hatte in dem Moment nicht so ganz den Sinn für diese Schönheiten. Hauptsache oben.

20160716-10Bergische_Schweiz 20160716-09Bergische_Schweiz 20160716-03Bergische_Schweiz 20160716-02Bergische_Schweiz 20160716-01Bergische_Schweiz20160716-12Bergische_SchweizUnd zum Abschluss ging es natürlich ins Waidmeister.

Die Tour zum nachfahren gibt es auf GPSies.

Und die Fotos hier.

Jedermann-DM: Scuderia-Beteiligung auch im Team-Rennen

Die Teamwertung bei der deutschen Jedermannmeisterschaft wird interessanterweise in einem eigenen Rennen entschieden. Patrick und Maciej waren von der Scuderia vertreten und Maciej hat uns folgenden Bericht und die Fotos zukommen lassen (danke!):

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Vergangenen Samstag fand die Deutschen Meisterschaft in Nidda statt. Wir waren mit zwei Jungs von der Scuderia vertreten, Patrick Rumpf und ich Maciej Puzon. Gemeinsam mit zwei Freunden Phillip Nebeling und Maurice Kok sind wir unter dem Team Namen Dreikant im Männer Team Rennen gestartet. Vier Fahrer kommen in die Teamwertung, maximal zwei Lizenz-Fahrer dürfen pro Team an den Start gehen. Für uns heißt das, einer raus alle raus. Es darf also nichts schief gehen.

Unsere Taktik: bei jedem Angriff gehen Patrick und ich mit. Maurice und Phillip fahren kontrolliert im Feld und behalten den Überblick. Maurice ist ein sehr erfahrener Fahrer der Phillip leiten konnte. Lest hier, ob der Plan aufging…

Kleiner Rennbericht von der Deutschen Meisterschaft Jedermann in Nidda am 25.6.

Bastian ist vorgestern bei der DM Jedermann gestartet. Er hat euch diesen Bericht geschrieben, damit könnt ihr miteifern, mitleiden, mithoffen, …:

Auf dieses Rennen hatte ich mich schon das ganze Jahr gefreut. Wann fährt man schon mal eine deutsche Meisterschaft? Und dazu deutete sich bei RuK an, dass die From evtl ganz gut ist zur Zeit.
Da die meisten rennbegeisterten Scuderisti eine Rennlizens besitzen, stand ich als einziger von uns am Start der 92km langen Strecke über vier Runden und hoffte, dass die Konkurrenz, da lizensfrei, etwas softer wäre als beim GCC.
Natürlich war die Hoffnung leider nur grün und das Rennen so schnell wie immer. 250 Mann standen am Start, pro Runde ging es einen knackigen knapp 2km langen und einen etwas sanftere Rolleranstieg hinauf, der aber kein Problem dar stellte. Da ich bei RuK, meiner Analyse nach dem Rennen zu Folge, die Spitzengruppe am Berg eher aus Vorsicht verpasst hatte, nahm ich mir vor, diesmal wirklich alles aus mir herauszuholen und mich am Berg nicht abhängen zu lassen. Frei nach den Velominati: „There is no other reason to join a competition than to win“.

lest hier weiter, ob’s geklappt hat und was eigentlich der Oberschenkel damit zu tun hat…

Ergebnis Rund um Köln 2016 – 127 km Strecke

Scuderia_RuK_2016_Ergebnisse

Mal was anderes …

Blick vom Steinerberg

Die meisten von uns fahren mehrmals die Woche ins Bergische – entweder über den Flughafen raus aus der Stadt oder über Mülheim. Oder über Mülheim oder den Flughafen. Oder den Flughafen usw. usw. Kurzum – das wird dann auch schon mal etwas langweilig. Da kam heute eine kleine Abwechslung genau richtig. Wir sind mit dem Zug nach Euskirchen gefahren, um dann eine Schleife durch die Ahreifel zu drehen. Höhepunkt war der “legendäre” Steinerberg auch bekannt als Alpe d’Huez der Eifel. Von da hat man dann einen Blick über die Eifel mit der Hohen Acht im Hintergrund. Mein Lieblingshügel in der Eifel.

In der Art können wir das gerne wiederholen.

Die Tour liegt auf GPSies und die Fotos hier.

Radlers Paradise

Der “Kölner Stadt-Anzeiger” wird immer mehr zum Vereinsorgan der Scuderia! Jedenfalls hat die Zeitung nach unserem Tourenvorschlag nun auch unser Stammcafé Waidmeister vorgestellt. Betreiber Holger fährt selbst bei der “Scuderia Süd” (sic!) und ist mit dem Waidmeister auch Trikotsponsor. Dem Artikel ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Der legendäre Möhrenkuchen ist genauso superlecker wie der Kaffee – und das Public-Viewing zum diesjährigen Paris-Roubaix hat Radsportfans aus ganz Köln begeistert. Hingehen, schlemmen, quatschen – glücklich sein!

Seiten aus KStA_Waidmeister_kleinQuelle: Kölner Stadt-Anzeiger

 

Tour ‘d Fatigue oder wie ich das Feld von vorne aufräumte

Im letzten Jahr habe ich geschrieben, wie schwer es war, aus Startblock D nach vorne zu fahren. In diesem Jahr konnte ich – warum auch immer – aus Startblock B fahren. Das klingt gut. War es aber nur fast.

Aber von Anfang an:

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Mit insgesamt 13 Scuderisti sind wir nach Göttingen gereist, Fabian war leider krank. 5 Starter aus Startblock A, 3 Starter aus B, weitere aus C und D.

Am Morgen vor dem Start war das Wetter schlecht – verschneit und mit knapp 1° sehr kalt

Zum Start hin wurde es zum Glück besser und die Sonne kam sogar kurzzeitig heraus.

Start mit Sonne und voller Mut

Der Start aus Block B war schnell. Martin und ich wollten es langsam angehen lassen. Das hat nur fast geklappt. Zum ersten mal wurden wir schon in der neutralisierten Phase des Rennens abgehängt und mussten erneut ranfahren. Puls noch 160. Das ist bei mir knapp über GA2. Nach der Freigabe des Rennens sind Martin und ich noch im Pulk mitgefahren. Mein Puls war schnell bei 176. Das ist bei mir an der Grenze zum anaeroben Bereich. Das ging also nicht lange gut. Martin war weiter vorne dabei und ich habe mich nach 30 km Rennen zurückfallen lassen.

Nachdem ich die ersten 30km deutlich zu schnell gefahren war, wurde ich zügig von den ersten Fahrern aus Block C und D überholt. Da habe ich überlegt, ob ich nicht einen Defekt vortäuschen könnte, um ein Ausscheiden zu ermöglichen. Z.B. mit einer Zange einfach eine Speiche durchzwicken. Das wäre gut. Aber ich hatte keine Zange. Also musste ich doch weiterfahren. Die Tour ‘d Energie wurde für mich zur Tour d’ Fatigue.

Berge, Wind und Weite

Dann war plötzlich dieser gewaltige Hintern aus Startblock A vor mir. Meine Rettung. Direkt am Hinterrad konnte ich reichlich Windschatten bekommen und der Hintern ist mir auch an den Wellen nicht weggefahren. Puls wieder bei 145. Das ist GA 2. Guter Plan. Leider nicht sehr lange. Der Hintern hatte einen Freund aus Startblock D, der an uns vorbeizog und rief: “Mensch Mädchen! Da hängen hinten 10 Kerle an Dir dran! Kommt mit.” Mist! Weg war der Windschatten. Der war wirklich gut. Mithalten konnte ich da nicht.

Also ging es den ersten größeren Anstieg allein hoch. Alle, die mich da überholt haben, habe ich auf der Abfahrt wieder kassiert. Da musste ich daran denken, was sie neulich über Peter Sagan gesagt haben, als er auf der Abfahrt alle abgehängt hat: “He won the race. Not with his legs, but with his balls!”. Was bedeutet das jetzt auf mich übertragen? Ich bin mir nicht sicher.

In diesem Jahr habe ich tatsächlich an den Verpflegungsstationen gehalten. Ich letzten Jahr habe ich da noch über alle gelacht!

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Peter auf dem Hohen Hagen. Geschafft! Doppelt!

Dann ging es nur noch bergauf, ganz leicht, aber stetig. Viel Wind, manchmal etwas Schnee, viel Kälte und einige Graupelschauer. Ich hatte wieder ein Hinterrad gefunden, dem ich folgen konnte. Dann der Aufstieg zum Hohen Hagen. Den hatte ich nicht mehr so steil in Erinnerung. Oben dann wieder Pause an der Verpflegungsstation. Ab jetzt nur noch bergab!

Endspurt – das Ziel naht

Ich habe mir die nächste Truppe genommen, die von hinten kam und bis zum Ziel durchgezogen. Schön ausgeruht im Windschatten bin ich im Ziel dann mit einem Sprint an allen vorbei. Das brauchte ich jetzt. So eine Schmach! Wäre ich gelaufen, wäre ich vermutlich insgesamt schneller gewesen.

Ole erzählte mir im Ziel, es sei ihm ähnlich gegangen. Ich werde jetzt brav meine Strafarbeit machen und 100x schreiben: “Du sollst am Anfang nicht zu schnell fahren!” Eigentlich weiß das jeder, aber einfach ist das doch nicht. Eine andere Möglichkeit wäre, den ganzen Winter fleißig zu trainieren. Aber ich bin wie Jan Ulrich. Nicht so talentiert, aber so faul im Winter.

Insgesamt waren die Ergebnisse der Scuderia sehr gut!

5. Platz in der Teamwertung!!

Unsere besten Fahrer waren:

Patrick 22.
Maciej 30.
Christian 58.
Christoph 62.

After-Race-Party bei Sonnenschein:

Scudi 4

Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei. Dann bestimmt viel besser.