Ergebnis Rund um Köln 2016 – 127 km Strecke

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Tour ‚d Fatigue oder wie ich das Feld von vorne aufräumte

Im letzten Jahr habe ich geschrieben, wie schwer es war, aus Startblock D nach vorne zu fahren. In diesem Jahr konnte ich – warum auch immer – aus Startblock B fahren. Das klingt gut. War es aber nur fast.

Aber von Anfang an:

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Mit insgesamt 13 Scuderisti sind wir nach Göttingen gereist, Fabian war leider krank. 5 Starter aus Startblock A, 3 Starter aus B, weitere aus C und D.

Am Morgen vor dem Start war das Wetter schlecht – verschneit und mit knapp 1° sehr kalt

Zum Start hin wurde es zum Glück besser und die Sonne kam sogar kurzzeitig heraus.

Start mit Sonne und voller Mut

Der Start aus Block B war schnell. Martin und ich wollten es langsam angehen lassen. Das hat nur fast geklappt. Zum ersten mal wurden wir schon in der neutralisierten Phase des Rennens abgehängt und mussten erneut ranfahren. Puls noch 160. Das ist bei mir knapp über GA2. Nach der Freigabe des Rennens sind Martin und ich noch im Pulk mitgefahren. Mein Puls war schnell bei 176. Das ist bei mir an der Grenze zum anaeroben Bereich. Das ging also nicht lange gut. Martin war weiter vorne dabei und ich habe mich nach 30 km Rennen zurückfallen lassen.

Nachdem ich die ersten 30km deutlich zu schnell gefahren war, wurde ich zügig von den ersten Fahrern aus Block C und D überholt. Da habe ich überlegt, ob ich nicht einen Defekt vortäuschen könnte, um ein Ausscheiden zu ermöglichen. Z.B. mit einer Zange einfach eine Speiche durchzwicken. Das wäre gut. Aber ich hatte keine Zange. Also musste ich doch weiterfahren. Die Tour ‚d Energie wurde für mich zur Tour d‘ Fatigue.

Berge, Wind und Weite

Dann war plötzlich dieser gewaltige Hintern aus Startblock A vor mir. Meine Rettung. Direkt am Hinterrad konnte ich reichlich Windschatten bekommen und der Hintern ist mir auch an den Wellen nicht weggefahren. Puls wieder bei 145. Das ist GA 2. Guter Plan. Leider nicht sehr lange. Der Hintern hatte einen Freund aus Startblock D, der an uns vorbeizog und rief: „Mensch Mädchen! Da hängen hinten 10 Kerle an Dir dran! Kommt mit.“ Mist! Weg war der Windschatten. Der war wirklich gut. Mithalten konnte ich da nicht.

Also ging es den ersten größeren Anstieg allein hoch. Alle, die mich da überholt haben, habe ich auf der Abfahrt wieder kassiert. Da musste ich daran denken, was sie neulich über Peter Sagan gesagt haben, als er auf der Abfahrt alle abgehängt hat: „He won the race. Not with his legs, but with his balls!“. Was bedeutet das jetzt auf mich übertragen? Ich bin mir nicht sicher.

In diesem Jahr habe ich tatsächlich an den Verpflegungsstationen gehalten. Ich letzten Jahr habe ich da noch über alle gelacht!

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Peter auf dem Hohen Hagen. Geschafft! Doppelt!

Dann ging es nur noch bergauf, ganz leicht, aber stetig. Viel Wind, manchmal etwas Schnee, viel Kälte und einige Graupelschauer. Ich hatte wieder ein Hinterrad gefunden, dem ich folgen konnte. Dann der Aufstieg zum Hohen Hagen. Den hatte ich nicht mehr so steil in Erinnerung. Oben dann wieder Pause an der Verpflegungsstation. Ab jetzt nur noch bergab!

Endspurt – das Ziel naht

Ich habe mir die nächste Truppe genommen, die von hinten kam und bis zum Ziel durchgezogen. Schön ausgeruht im Windschatten bin ich im Ziel dann mit einem Sprint an allen vorbei. Das brauchte ich jetzt. So eine Schmach! Wäre ich gelaufen, wäre ich vermutlich insgesamt schneller gewesen.

Ole erzählte mir im Ziel, es sei ihm ähnlich gegangen. Ich werde jetzt brav meine Strafarbeit machen und 100x schreiben: „Du sollst am Anfang nicht zu schnell fahren!“ Eigentlich weiß das jeder, aber einfach ist das doch nicht. Eine andere Möglichkeit wäre, den ganzen Winter fleißig zu trainieren. Aber ich bin wie Jan Ulrich. Nicht so talentiert, aber so faul im Winter.

Insgesamt waren die Ergebnisse der Scuderia sehr gut!

5. Platz in der Teamwertung!!

Unsere besten Fahrer waren:

Patrick 22.
Maciej 30.
Christian 58.
Christoph 62.

After-Race-Party bei Sonnenschein:

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Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei. Dann bestimmt viel besser.

Jedermannrennen in Polch – Basti verpasst die Riesenkekse als 3. nur knapp

Gepostet von Scuderia Suedstadt am Sonntag, 20. März 2016

Beim gestrigen Jedermannrennen in Polch konnten unsere Scuderisti überzeugen. Fabian setzte sich in der letzten Runde ab, konnte aber kurz vor dem Ziel abgefangen werden. Beim Zielsprint konnte sich dann Basti durchsetzten und belegte einen sehr sehr starken dritten Platz. Das wellige Terrain lag unseren Fahrern und so war das erste Rennen unseres Teams in diesem Jahr sehr erfolgreich! Wir freuen uns auf die kommenden Rennen!

JoSchi fliegt durchs Ultental

Für alle, die noch gute Vorsätze brauchen: Fahrt 2016 mit uns den Giro delle Dolomiti! Einen Eindruck von diesem fantastischem Event kriegt ihr über dieses herrliche Video, das Joschi gefilmt und dann zusammen mit Fabian geschnitten hat (Danke!).

Ihr seht, wie die Scuderia zusammen mit unseren Freunden aus Ulm mit einem gemeinsamen Zug durch die ersten Kilometer der Zeitnahme des Tages rast (pro Etappe wird beim Giro immer nur ein kleines Teilstück gewertet), bis dann die Steigung beginnt. Das war ein Mordsspaß im traumhaft schönen Ultental!

Giro delle Dolomiti from spoketeaser on Vimeo.

Kennst’e nich Kendenich?

Galerie

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

Hürth ist für mich ebenso wie Erftstadt ein unüberschaubarer Flickenteppich in dem ich mich jedes mal wieder verfahre, weil ich einem Schild hinterherfahre, wo Hürth drauf steht, aber nicht drin ist. Stattdessen lande ich dann wieder nur in einem der … Weiterlesen

Querfeldeinrennen in Hürth-Kendenich

Viele von uns starten in den Hobbyrennen, das wird bestimmt ein matschiges Vergnügen!

Mehr Infos bekommt ihr hier.

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Münsterland Giro: Das Podium zum Greifen nah!

IMG_20151003_112042Bange Minuten für Christoph hinter dem Zielstrich bei der 10. Auflage des Sparkassen Münsterland Giro am vergangenen Samstag: Die Zeiten kennt bislang nur der Moderator auf der Bühne, und der geht gleich zur Ehrung der Besten in seiner Altersklasse über. Mit Christoph warten mehrere Tausend Finisher, Helfer und Schaulustige bei schönster Oktobersonne zwischen Bierbüdchen, Pasta-Bar und Massagestationen auf die Ergebnisse. Lest hier, wie es weiter ging.

Rund um Köln 2015 – mein Debüt

Sonntag, 14. Juni 2015. Heute ist „Rund um Köln“. Dieses „Heimrennen“ habe ich mir für mein Debüt (début) ausgesucht und mich seit vier Wochen mit drei wöchentlichen Einheiten sogar einigermaßen seriös darauf vorbereitet. Morgens 4:00 bin ich wach, der Wecker klingelt „erst“ um 5:00. Nach dem Frühstück heißt es erstmal wach werden. Die technische Vorbereitung lief problemloser. Mein Rad hatte ich am Vortag noch geputzt und von gefühlten 500g Schmutz befreit. Das bringt sicher 0,2 Sek auf 100km.

Unsere Scuderia trifft sich um 8:30 an der Severinstorburg. Mit 29 Mann wollen wir antreten. Das bedeutet Teilnehmerrekord für die Scuderia. Das Wetter ist großartig: kaum Wind, sonnig aber nicht zu warm. Ich habe mir das richtige Rennen ausgesucht. Mit dabei der WDR. Er unterstreicht die Besonderheit unserer Scuderia. Wir sind sicher die einzige Thekenmannschaft der Welt mit eigenem Kamerateam. „Sehen gut aus, können aber nichts“, …. Galgenhumor vor dem Start.

Wir rollen gemeinsam Richtung Start und fahren am Rhein einige Male rauf und runter. Unser Kamerateam haben wir gleich abgehängt. Das sollten wir erst am Ziel wieder sehen. Das Rennen scheint gut organisiert, und doch verwirren uns die Spielereien an den Startblöcken von B und C. Beide Blöcke scheinen sich zu vermischen, auch einige „D“-ler sehe ich neben mir. Die Scuderisti sind mit 10 Mann in Block C am stärksten vertreten. Das sollte für mich reichen, um ein Hinterrad zu finden, an dem ich mich orientieren kann.

P1170185     die Ruhe weg
Lest hier weiter über die Höhen und Tiefen dieses Hürdenlaufdebuts!

Veröffentlicht unter Rennen

Rund um Köln 2015 – Dokumente des Kampfes

Moin Jungs,

ich habe am Schlossberg eine Kamera zuschnappen lassen und Dokumente bravourösen Kampfes vorliegen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Bensberg 1_Axel
zu mehr Bildern ohne Kettenabwurf

Veröffentlicht unter Rennen

Scuderia im WDR

Für alle die nicht dabei waren:

Radrennen: Rund um Köln

Besonders Interessant wird es ab 19:10.