Mal was anderes …

Blick vom Steinerberg

Die meisten von uns fahren mehrmals die Woche ins Bergische – entweder über den Flughafen raus aus der Stadt oder über Mülheim. Oder über Mülheim oder den Flughafen. Oder den Flughafen usw. usw. Kurzum – das wird dann auch schon mal etwas langweilig. Da kam heute eine kleine Abwechslung genau richtig. Wir sind mit dem Zug nach Euskirchen gefahren, um dann eine Schleife durch die Ahreifel zu drehen. Höhepunkt war der “legendäre” Steinerberg auch bekannt als Alpe d’Huez der Eifel. Von da hat man dann einen Blick über die Eifel mit der Hohen Acht im Hintergrund. Mein Lieblingshügel in der Eifel.

In der Art können wir das gerne wiederholen.

Die Tour liegt auf GPSies und die Fotos hier.

Radlers Paradise

Der “Kölner Stadt-Anzeiger” wird immer mehr zum Vereinsorgan der Scuderia! Jedenfalls hat die Zeitung nach unserem Tourenvorschlag nun auch unser Stammcafé Waidmeister vorgestellt. Betreiber Holger fährt selbst bei der “Scuderia Süd” (sic!) und ist mit dem Waidmeister auch Trikotsponsor. Dem Artikel ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Der legendäre Möhrenkuchen ist genauso superlecker wie der Kaffee – und das Public-Viewing zum diesjährigen Paris-Roubaix hat Radsportfans aus ganz Köln begeistert. Hingehen, schlemmen, quatschen – glücklich sein!

Seiten aus KStA_Waidmeister_kleinQuelle: Kölner Stadt-Anzeiger

 

Unser Tipp: Ab in die Bergische Schweiz!

Mit dem Frühling beginnt nicht für Rennradler die Saison, auch der Otto-Normalradler hieft sich wieder öfter in den Sattel. Passend dazu veröffentlicht der “Kölner Stadt-Anzeiger” in seinem Magazin Tourentipps von Radsportvereinen in der Kölner Region. Auch die Scuderia Südstadt wurde gefragt und Oli hat Anfang April seine schöne Runde in die Bergische Schweiz vorgestellt – lest selbst! Absolute Gelegenheitsradler aus der generation Wirtschaftswunder dürften die Strecke allerdings eher nur mit ihren elektrisch gedopten Zweirädern bewältigen können… Egal. Wir wünschen jedem, der die Strecke unter die Räder nimmt, grandiose Aussichten und viel Spaß im Bergischen!

KStA_Scuderiarunde_2Kölner Stadt-Anzeiger/Jörn Neumann

Jedermannrennen in Polch – Basti verpasst die Riesenkekse als 3. nur knapp

Beim gestrigen Jedermannrennen in Polch konnten unsere Scuderisti überzeugen. Fabian setzte sich in der letzten Runde ab, konnte aber kurz vor dem Ziel abgefangen werden. Beim Zielsprint konnte sich dann Basti durchsetzten und belegte einen sehr sehr starken dritten Platz. Das wellige Terrain lag unseren Fahrern und so war das erste Rennen unseres Teams in diesem Jahr sehr erfolgreich! Wir freuen uns auf die kommenden Rennen!

Teaser

Münsterland Giro: Das Podium zum Greifen nah!

IMG_20151003_112042Bange Minuten für Christoph hinter dem Zielstrich bei der 10. Auflage des Sparkassen Münsterland Giro am vergangenen Samstag: Die Zeiten kennt bislang nur der Moderator auf der Bühne, und der geht gleich zur Ehrung der Besten in seiner Altersklasse über. Mit Christoph warten mehrere Tausend Finisher, Helfer und Schaulustige bei schönster Oktobersonne zwischen Bierbüdchen, Pasta-Bar und Massagestationen auf die Ergebnisse. Lest hier, wie es weiter ging.

Ja, wir waren bei der Tour!

IMG_20150706_160827  Da es schon über eine Woche her ist und dieser Post somit die Aktualität vermissen lässt, bleibt mir nichts anderes übrig, als über unseren Besuch bei der diesjährigen Tour de France aus einer anderen, allgemeineren Ebene zu berichten. Während die Profis zur Zeit die ersten Pyrenäenpässe hochjagen, hatten wir uns an den ersten Bergwertungen der Tour, in und um Huy in Belgien postiert. Um es kurz zu machen: Dort herrschte schon um 10 Uhr morgens (7 Stunden bevor man den ersten Profi dort erwarten konnte!) Volksfestatmosphäre, unfassbar, wie beliebt Radsport dort ist. Ich wünschte, es wäre hier auch so und träume weiter davon, dass mir an der REWE-Kasse irgendwann mal Kinder auflauern, die um meine Radsportler-Aktionssammelkarten feilschen.

Foto IMG_20150706_171733

Jetzt mit Wertungskarte

Scuderia Südstadt e.V. – das bringt so einige Segnungen mit, z.B. die Wertungskarte für RTFs. Damit geht die Anmeldung viel schneller, man braucht kein Formular aus zu füllen (“Wie war noch mal meine Adresse?”), sondern es geht schnurstracks zum Schalter, per “scan&bike” ist alles nach 30 Sekunden erledigt. Und vor allem: Man spart bei jeder RTF zwei Euro Anmeldegebühr. Da ist der Business-Case ganz schnell gerechnet: 1000 RTFs und es ist schon ein neues Rad (ok, untere Mittelklasse) drin, 2000 RTFs und man kann sogar auf einen SRM Leistungsmesser (mit Computer) “upgraden” …

Spaß beiseite – gestern waren wir bei der RTF “Rund um Weilerswist” zahlreich vertreten. Es ging in die Eifel, aber mit moderaten Steigungen, also konnten wir im Windschatten von Bruno (meistens) zügig die 150 km abfahren. Da die neuen Kniggeregeln des Capitanos erst unterwegs ankamen und der Handy-Empfang teilweise recht schlecht war, hat das mit dem Warten nicht immer geklappt. Beim nächsten Mal …

Aber auf jeden Fall waren wir alle zusammen im Ziel und haben als “Thekenmannschaft des Radsports” einige Kölsch getrunken, um die Regeneration zu verlangsamen.

Hier die ganze Geschichte in Bildern: https://onedrive.live.com/redir?resid=9928da98897a4d55!233801&authkey=!ABi4fN5MVQlOXE4&ithint=folder%2cjpg

Nächsten Sonntag ist die RTF in Lövenich. Wie gesagt, nur 1000 RTFs und schon hat man ein neues Rad angespart.

Bis dann

Robert

20150517-12Rund_um_Weilerswist 20150517-02Rund_um_Weilerswist 20150517-13Thekenmannschaft

Scuderia bei der Tour d’Energie in Göttingen – oder: mein erstes Rennen

Mit 7 Scuderisti sind wir in diesem Jahr bei der Tour d’Energie in Göttingen angetreten. Was so warm und wohlig klingt, sollte eine dreckige Gewitterschlacht werden. Aber dazu später. Vor dem Start hatten wir uns zum Foto versammelt.

Rene, Joscha, Martin, Christoph, Christian, Anna, Peter und Ole

 

Die Sonne hatte sich schon kurz gezeigt und wir waren uns sicher, dass kurz – kurz, oder zumindest lang – kurz auch ohne Regenjacke eine gute Wahl war. Für mein erstes Rennen war Göttingen gut gewählt – schöne Gegend, viele Teilnehmer (3600 Fahrer insgesamt und über 1600 auf unserer 100km-Stecke) und eine extrem gute Organisation. Kurze Wartezeiten bei der Startnummern-Ausgabe, leckeres Frühstück.

Eigentlich konnte nichts mehr schief gehen … bis ich das erste mal auf mein Rad gestiegen bin. Die Schaltung komplett verstellt :-((. Ich hatte vor der Abfahrt extra alles kontrolliert, aber der Transport im engen Kofferraum scheint keine gute Lösung zu sein. Das Schaltauge war verbogen – nicht viel, aber es ging nichts mehr. Die Kollegen vom Reparatur-Stand am Start haben mir mit ein paar Handgriffen den Tag gerettet. Nach ein paar Einstellungen beim Einfahren ging dann alles gut. Puh! Also jetzt schön warm an den Start: Christoph und Christian aus Block A, Joscha und Ole aus Block B, Rene aus D, Martin aus E und ich aus F.

Neutralisierter Start … das hatte ein Übereifriger wohl nicht verstanden. 5 … 4 … 3 … 2. Da hebt er das Startband hoch und fährt wie ein Irrer schon los. Hilft aber nicht. Das Motorrad durfte auch er bis zum ersten Kreisel nicht überholen. Blöd gelaufen – und sieht auch nicht clever aus. 😉

Die ersten Kilometer liefen ganz gut. Ich wollte nicht zu schnell machen, um nicht hinterher in den Bergen ohne Kraft zu hängen – aber es gab auch niemanden aus meinem Block, der schneller unterwegs sein wollte als ich. Ein hinterer Startblock kann schon ein Nachteil sein.

ich lache … noch

sportograf-58857287_lowres

… und dann kam das Gewitter mit Hagel und ganz viel Regen

Bei zunächst schönem Wetter lief es ganz gut. Bei den ersten Regentropfen sah der Himmel noch so aus, als könnte es gleich wieder trocken werden. Dann kam ein echtes Gewitter mit Hagel und allem was man sich wünschen kann. Den Hohen Hagen – der längste und höchste Anstieg an diesem Tag – kenne ich jetzt nur mit zugekniffenen Augen. Es hat so geregnet, dass ich wirklich fast nichts gesehen habe.

Die anderen Scuderisti waren alle recht flott unterwegs. Christoph wurde nach dem Hohen Hagen nach grandioser Zeit im Bergsprint durch eine gebrochene Speiche gestoppt. Christian war am Ende der schnellste. Ole, Joscha und Rene kamen alle auch noch vor der magischen 3-Stunden-Marke ins Ziel. Dann Martin und dann ich. Mit einem Schnitt von 31 km/h ist meine Zeit noch zu toppen, aber das kommt dann bei Rund um Köln!

In der Team-Wertung sind wir auf Platz 36 von 172!

Insgesamt war es ein sehr schönes Wochenende und wir werden im nächsten Jahr bestimmt wieder nach Göttingen kommen!

— Peter