Hans-Walter schreibt Geschichte

Während Hans-Walter Steinmeier als Bundespräsident erst noch Geschichte schreiben wird, hat unser Scuderia-Hans-Walter schon längst historisches vollbracht: Christian (H.-W.) gelang am letzten Wochenende die erste Podiumsplatzierung der Scuderia bei einem Lizenzrennen! Herzlichen Glückwunsch also an Christian, der mit Erfuts Unterstützung, beim Flamingle-Bells-Rennen in Mayen-Kürrenberg einen dritten Platz einfahren konnte. Danke auch an Holgers Radsportfotos, dass wir die folgenden Bilder hier verwenden dürfen.

Nächsten Samstag darf übrigens wieder gecrosst werden: Der PSC springt auch auf den Trend auf und richtet am 17.12. ein Cross-Rennen in Pulheim aus.  31253356872_5a49f6691e_o31253410732_77a3fb8498_o30590290763_c6c2011d53_o

Scuderia Südstadt bei Sypoba Köln

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Vielen Dank an Jörg von Sypoba, André Greipel und Phil Bauhaus für dieses sehr interessante und spaßige Event! Wir hatten einen tollen Tag und freue uns auf weitere tolle Events in den kommenden Wochen und Monaten bei #ScuderiaSpettacolo. Vielen Dank … Continue reading

Ein Scuderia-Zug im Matsch – Raiba Cross Kendenich

Autor: Thomas Fritscher. Fotos: Montell Taraschewski.

Es ist ja viel zu hören, von der angeblichen Cross-Renaissance, aber außer in ausländischen Medien oder Produktkatalogen hipper englischer Bekleidungsfirmen war hier im Kölner Umland davon bisher wenig zu spüren. Das Raiba Cross Rennen des RSV Kendenich änderte das vor drei Jahren und mit ihm kam auch der Crossvirus in die Scuderia Südstadt. dscf7377Die Sache ist ziemlich simpel: Gefahren wird auf einem zweieinhalb Kilometer Rundkurs durch den Wald, über Felder und über Hindernisse, bei denen man sich teilweise aussuchen konnte sie zu fahren oder sein Rad darüber zu tragen, wie zum Beispiel eine Sandkiste. Andere musste man hingegen mit dem Rad auf der Schulter überwinden, wie eine eigens angelegte Holztreppe in einem kurzen Steilhang – der “Mauer von Kendenich”.dscf7200Es fanden sich also fünf Scuderisti am Start des Hobbyrennens wieder und mit dem recht schmucklosen Startschuss preschte die Meute in das erste Nadelöhr, dass den Eingang in den Wald und den Beginn von viel Rangelei um die vorderen Plätze markierte. Meine Erinnerungen an diesen Teil des Rennens sind verschwommen: Der Puls lag deutlich im roten Bereich, ich folge ziemlich hektisch irgendwie dem blau-gelben Trikots und vor allem dem knallroten Helm Christians, unter dessen Führung sich ein ansehnlicher, wenn auch nicht mühelos zu fahrender Scudi-Zug formierte.

“Scuderia Südstadt … so hot right now” hörte ich einen beeindruckten Marcel Wüst seiner Frau zuflüstern, als wir dann das zweite Mal die Bergwertung erklimmen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr der Scudi-Zug auf sicherem Gleis – vier von sechs Fahrern in der Spitzengruppe kamen von uns, was nicht zuletzt an dem atemberaubenden Tempo von Christian lag, der weiterhin die Lokomotive gab. Mir kam der Gedanke, dass ich hier ziemlich fehl am Platze bin, als etwas Merkwürdiges geschah: wir wurden langsamer! Aha, den anderen tut das hier also auch weh!
dscf7069Sonderlich ruhig wurde es allerdings trotzdem nicht. Ich hab irgendwo auf dem Weg mal kurz mein Rad verloren, die Sandkiste glich bei jeder der gefühlten 100 Durchquerungen einem Lotto-Spiel, die Bergwertung raubte mir die letzte Kraft und das folgende Flachstück sorgte dann für sehr viel weniger Erholung, als man sich in solch einer Situation wünscht. Die Sache lief dann aber doch halbwegs rund in die letzten Runde und die Formation stand, bis Patrick den ehrgeizigen Plan entwickelte, an der Spitze mal ein bisschen Druck zu machen um uns den letzten verbleibenden “Nicht-Scudi” irgendwie vom Hals zu schaffen. Da Patricks Hinterrad immer erste Wahl ist klebe ich mich natürlich ran, nur um es ein paar Meter später samt Besitzer quer in der Kurve liegen zu sehen. Ich stolpere irgendwie drüber, Christian wird auch verwickelt und von seinem Fahrrad mit einem schleifenden Etwas bestraft. Der “Nicht-Scudi” Matthias Hihn kommt als einziger ungeschoren davon und macht sich aus dem Staub.

Okay, wir mussten also nochmal ran. Die Meute nimmt die Verfolgung auf, Christian drückt sich mit viel Gewalt und gegen den lautstarken Protest seines Rades bis auf zehn Zentimeter an den Flüchtling heran und sichert sich den zweiten Platz. Ich hatte die Sache schon fast aufgegeben als ich irgendwie völlig problemlos durch die Sandkiste und dadurch auf den dritten Platz kam. Patrick und Maciej folgten auf vier und fünf, was man wohl durchaus als einen erfolgreichen Scuderia-Einsatz bezeichnen kann, auch wenn Christian als Tempomacher sich vermutlich einen etwas anderes Ausgang vorgestellt hatte.

Das darauf folgende Single Speed Rennen gewann Jonas mit viel Souplesse, Leichtigkeit und einem respektablen Vorsprung.  dscf7782Bier, Reibekuchen und die Erkenntnis, dass er hier einfach viel zu wenig Crossrennen in der Umgebung gibt, markierten das Ende dieses turbulenten Tages. Mit einem dreifachen Cross is Boss! bedanke ich mich im Namen der Scuderia Süstadt bei dem RSV Kendenich für ein weiteres schönes Raibacross mit netter Atmosphäre und einer tollen Strecke und hoffe auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Vielen Dank!dscf7466

Die Scuderia zu Gast bei 485 Grad in der Südstadt

Pünktlich zur letzten Dienstags Ausfahrt vor der Zeitumstellung rollte die Scuderia am Dienstag Abend bei der Pizzeria 485 Grad auf der Bonner Strasse 44 ein. Nach einer super pannenfreien Südrunde mit 14 Leuten, gab es ein leckeres Craft Bier von Kühn Kunz Rosen und ein Stück neapolitanische Pizza auf’s Haus. Prost!

Scuderia Südstadt, 485 Grad, Rennrad

Nicht vergessen ab sofort erhalten alle unsere Mitglieder in bei 485 Grad auf der Bonner Straße und auf der Kyffhäuser Strasse 10% Rabatt. 

Scuderia Südstadt, 485 Grad, Rennrad

P.S. weitere Bilder vom professionellen Fotografen folgen…

Münsterland Giro wie ein Heimspiel: Scuderia Südstadt siegt in der Teamwertung

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Es ist DER Moment auf dem Schlossplatz in Münster: Nach den sensationellen Gesamträngen 5 von Patrick (1. Platz AK), 8 von Jonas (3. Platz AK), 13 von Maciej (7. Platz AK) und 15 von Joscha (4. Platz AK) beim Cup … Continue reading

La Cima Scuderia 2016

Auf unserer Scuderia Facebook findet ihr Fotos, Ergebnisse und einen Bericht unseres vereinseigenen Bergzeitfahrens, das gestern So., 11.9.16 in der Eifel stattgefunden hat.

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Glückwünsche erst mal noch an alle Teilnehmer und besonders die Sieger Diego (U18), Babsi (Damen) und Daniel (Herren). Und 1000 Dank an alle Beteiligten.

Jedermann-DM: Scuderia-Beteiligung auch im Team-Rennen

Die Teamwertung bei der deutschen Jedermannmeisterschaft wird interessanterweise in einem eigenen Rennen entschieden. Patrick und Maciej waren von der Scuderia vertreten und Maciej hat uns folgenden Bericht und die Fotos zukommen lassen (danke!):

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Vergangenen Samstag fand die Deutschen Meisterschaft in Nidda statt. Wir waren mit zwei Jungs von der Scuderia vertreten, Patrick Rumpf und ich Maciej Puzon. Gemeinsam mit zwei Freunden Phillip Nebeling und Maurice Kok sind wir unter dem Team Namen Dreikant im Männer Team Rennen gestartet. Vier Fahrer kommen in die Teamwertung, maximal zwei Lizenz-Fahrer dürfen pro Team an den Start gehen. Für uns heißt das, einer raus alle raus. Es darf also nichts schief gehen.

Unsere Taktik: bei jedem Angriff gehen Patrick und ich mit. Maurice und Phillip fahren kontrolliert im Feld und behalten den Überblick. Maurice ist ein sehr erfahrener Fahrer der Phillip leiten konnte. Lest hier, ob der Plan aufging…

Kleiner Rennbericht von der Deutschen Meisterschaft Jedermann in Nidda am 25.6.

Bastian ist vorgestern bei der DM Jedermann gestartet. Er hat euch diesen Bericht geschrieben, damit könnt ihr miteifern, mitleiden, mithoffen, …:

Auf dieses Rennen hatte ich mich schon das ganze Jahr gefreut. Wann fährt man schon mal eine deutsche Meisterschaft? Und dazu deutete sich bei RuK an, dass die From evtl ganz gut ist zur Zeit.
Da die meisten rennbegeisterten Scuderisti eine Rennlizens besitzen, stand ich als einziger von uns am Start der 92km langen Strecke über vier Runden und hoffte, dass die Konkurrenz, da lizensfrei, etwas softer wäre als beim GCC.
Natürlich war die Hoffnung leider nur grün und das Rennen so schnell wie immer. 250 Mann standen am Start, pro Runde ging es einen knackigen knapp 2km langen und einen etwas sanftere Rolleranstieg hinauf, der aber kein Problem dar stellte. Da ich bei RuK, meiner Analyse nach dem Rennen zu Folge, die Spitzengruppe am Berg eher aus Vorsicht verpasst hatte, nahm ich mir vor, diesmal wirklich alles aus mir herauszuholen und mich am Berg nicht abhängen zu lassen. Frei nach den Velominati: „There is no other reason to join a competition than to win“.

lest hier weiter, ob’s geklappt hat und was eigentlich der Oberschenkel damit zu tun hat…

Mal was anderes …

Blick vom Steinerberg

Die meisten von uns fahren mehrmals die Woche ins Bergische – entweder über den Flughafen raus aus der Stadt oder über Mülheim. Oder über Mülheim oder den Flughafen. Oder den Flughafen usw. usw. Kurzum – das wird dann auch schon mal etwas langweilig. Da kam heute eine kleine Abwechslung genau richtig. Wir sind mit dem Zug nach Euskirchen gefahren, um dann eine Schleife durch die Ahreifel zu drehen. Höhepunkt war der “legendäre” Steinerberg auch bekannt als Alpe d’Huez der Eifel. Von da hat man dann einen Blick über die Eifel mit der Hohen Acht im Hintergrund. Mein Lieblingshügel in der Eifel.

In der Art können wir das gerne wiederholen.

Die Tour liegt auf GPSies und die Fotos hier.

Radlers Paradise

Der “Kölner Stadt-Anzeiger” wird immer mehr zum Vereinsorgan der Scuderia! Jedenfalls hat die Zeitung nach unserem Tourenvorschlag nun auch unser Stammcafé Waidmeister vorgestellt. Betreiber Holger fährt selbst bei der “Scuderia Süd” (sic!) und ist mit dem Waidmeister auch Trikotsponsor. Dem Artikel ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Der legendäre Möhrenkuchen ist genauso superlecker wie der Kaffee – und das Public-Viewing zum diesjährigen Paris-Roubaix hat Radsportfans aus ganz Köln begeistert. Hingehen, schlemmen, quatschen – glücklich sein!

Seiten aus KStA_Waidmeister_kleinQuelle: Kölner Stadt-Anzeiger