Bikepacking in Südostasien mit Scudibeteiligung

Cora und Jan haben ein paar Monate die Straßen Thailands, Laos’ und Vietnamns unter die Räder genommen. Wie die Laoten und Vietkongs auf unsere beiden Blondschöpfe reagieren und wie die Thais ihre Verkehrsregeln interpretieren, lest ihr und mehr Bilder seht ihr

Einmal quer durch Europa oder am besten einmal ganz um die Welt mit dem Rad fahren? Das war schon lange Jans und mein Traum, den wir jetzt wahr machen. Da es im Winter in Europa ja allerdings doch noch recht frisch ist und ich natürlich ausgerechnet im Dezember mein Studium beenden musste, haben wir uns entschieden zunächst für drei Monate durch Südostasien zu radeln, bevor wir danach Europa entdecken.
Und so haben wir uns am veregneten Neujahrsabend ins Flugzeug gesetzt und sind mit unseren Rädern, Campingaurüstung und Sack und Pack nach Bangkok geflogen. Von da aus ging es dann mit einigen Umwegen bis ganz in den Norden Thailands, danach durch Laos und schließlich Vietnam.
Das Reisen mit dem Rad geht hier richtig gut. Die Strecken sind abwechslungsreich und teilweise auch anspruchsvoll. Wir beiden Blondies sind natürlich überall ziemlich aufgefallen, aber die Menschen sind interessiert ans uns und sehr herzlich. Die meisten hocken einfach den ganzen Tag vor ihren Häusern oder arbeiten auf dem Feld, von wo aus sie uns winken und “Hellooooo!” rufen. Falls man keine Lust auf zelten hat finden sich außerdem an jeder Ecke Gasthäuser. Und dazu ist es unschlagbar günstig. Hier in Hanoi, wo wir zur Zeit auf unseren Flug nach Europa warten, kostet eine Portion Reis oder Nudeln einen Euro und das Glas Bier sagenhafte 17 cent!
Auf den Straßen ging es in Laos und Thailand auch relativ gesittet zu, in Vietnam hinegen gibt es überhaupt keine Regeln. Vor allem in den Städten und viel befahrenen Straßen an der Küste gilt: Wer hupt oder lichthupt (gerne auch die Hupe gedrückt halten) darf alles! Und LKW- und Busfahrer dürfen sowieso alles! Naja, irgendwie haben wirs überlebt. Vor allem weil wir sowieso lieber im Landesinneren in den Bergen unterwegs waren.
Nach über 5000 km haben wir jetzt noch ein paar Tage in Hanoi zum Entspannen bevor wir nach Athen fliegen. Von da aus geht es dann über den Balkan bis ins Baltikum, mit der Fähre nach Stockholm und schließlich im August wieder nach Köln zu unserer geliebten Scuderia. Mal sehen was dann renntechnisch noch so geht ;-)!

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